YB-Film feiert Weltpremiere

Bern

Zum 20. Mal findet auf der Grossen Schanze das Orange Cinema statt. Mit dem YB-Film «Meisterträume» gibts gar eine Weltpremiere.

Ausgeträumte Meisterträume: Die YB-Spieler Alberto Regazzoni (links) und Xavier Hochstrasser nach verlorener Finalissima in der Garderobe.

Ausgeträumte Meisterträume: Die YB-Spieler Alberto Regazzoni (links) und Xavier Hochstrasser nach verlorener Finalissima in der Garderobe.

(Bild: zvg)

Adrian Zurbriggen@hollerazu

Es hat bekanntlich nicht sollen sein: Am 16.Mai zerplatzten die Meisterträume von YB im allerletzten Spiel gegen den FC Basel. Die Enttäuschung danach, aber vor allem die Euphorie davor, das Bangen und Hoffen, nach einer überragenden Vorrunde den Titel heimzubringen – all dies dokumentierten die Berner Filmemacher Norbert Wiedmer und Enrique Ros in «Meisterträume».

Während eines halben Jahres haben die von YB unterstützten Filmer die Mannschaft und vor allem Trainer Vladimir Petkovic begleitet. Gefilmt wurde auch backstage, in den Garderoben oder im Teamcar. Damit soll sichtbar werden, was für den Matchbesucher normalerweise nicht sichtbar ist. Das Resultat feiert Mitte August am Orange Cinema auf der Grossen Schanze seine Weltpremiere – im Beisein des gesamten Young Boys-Teams.

Chaplin live vertont

Die Uraufführung von «Meisterträume» ist aus Berner Sicht sicher das ganz grosse Highlight des gestern veröffentlichten Programms des 20.Orange Cinema. Ein weiteres Schmankerl ist die Livevertonung von Charlie Chaplins Stummfilmklassiker «Modern Times» durch das Sinfonieorchester Basel.

Wie gewohnt sind unter den 32 Filmen auch einige Vorpremieren – dieses Jahr fünf an der Zahl: Der englische Thriller «The Disappearance of Alice Creed», die italienische Komödie «Mine Vaganti», das britische Drama «Nowhere Boy», das vom jungen John Lennon erzählt, die US-Komödie «The Kids Are All Right» mit Julianne Moore und natürlich wie jedes Jahr ein Überraschungsfilm.

Zwei Schweizer Hits

Das restliche Programm besteht zum allergrössten Teil aus Publikumslieblingen der jüngeren Kinovergangenheit. Darunter sind mit «Giulias Verschwinden» von Christoph Schaub und der Martin-Suter-Verfilmung «Lila, Lila» auch zwei Kinokassenhits mit Schweizer Einschlag.

Für Speis und Trank sorgen wie letztes Jahr das Tibits und die Spanien-Spezialisten von Eventmakers/Cava Hispania.

Berner Zeitung

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