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YB-Barometer: Der Blick auf die Zündschnur

BernNach der Partie gegen den FC St. Gallen sind die Fans Nik Leuenberger und Oli Jost mit der Verteidigung nicht ganz zufrieden.

Die YB-Fans Oli Jost und Nik Leuenberger verfolgen im Geniessermodus auch andere Spiele.

Die YB-Fans Oli Jost und Nik Leuenberger verfolgen im Geniessermodus auch andere Spiele. Bild: Claudia Salzmann

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Gelb-schwarze Hoffnungen: Wir messen bis zur Entscheidung in der Meisterschaft bei den Fans Oli Jost und Nik Leuenberger den Puls, vermelden ihre Stimmung und ihre Emotionen.

9. April: Der Blick auf die Zündschnur

«Weil wir jetzt im Geniessermodus sind, gehen wir auch mal ein anderes YB schauen. Da Oli lange bei den YB-Senioren spielte, haben wir uns für sie entschieden. Sie spielten am Freitag gegen den FC Goldstern im Wyler. Für Nik war das was Neues, er kam in der YB-Kluft und wurde im Clubhaus nach einer ersten Stille herzlich mit einem feinen Raclette empfangen. Und die Stulpensammlung hat sich um ein Paar erweitert, weil ein Senior ihm seine schenkte. Merci dafür!

Zwei Tage später putzten wir den Grill, kauften Würste, installierten den Fernseher und schauten uns das Auswärtsspiel zwischen YB und St. Gallen bei Nik daheim an. Jedes Mal, wenn wir nicht verlieren, kommen wir unserem Ziel näher. Es fühlt sich an wie eine Tischbombe mit einer langen Zündschnur. Seit Wochen schauen wir zu, wie die Zündschnur brennt, und der Knall ist so nahe. Das merkt man auch in den Sportzusammenfassungen, wenn vom Noch-Meister, dem FCB, die Rede ist. Das zeigt uns, dass wir auf der Zielgeraden sind.

Bis zum Spiel gegen Sion spielten wir oft ohne ein Gegentor, gegen Basel und St. Gallen hat unsere Verteidigung weniger gut ausgesehen. Es ist schön, dass wir einen Sturm haben, der es richtet. Aber es werden noch entscheidende Spiele auf uns zukommen wie der Cupfinal, bei dem solche Fehler einfach nicht drinliegen. Auch die Provokationen und das harte Einsteigen in den ersten 20 Minuten sind unnötig. Es ist riskant, so früh in der Partie eine Gelbe Karte zu kassieren. Die Verteidigung muss das wieder auf die Reihe bekommen. Trainieren, Giele!»

3. April: Sorglos im Geniessermodus

«Seit Karfreitag stieg unser Puls an, wenn wir an die Partie gegen Basel am Ostermontag dachten. Wir wussten, dass es nicht so schlimm wäre, wenn wir verlieren würden. Aber: Wer Meister werden will, muss alle Heimspiele gewinnen. Unser Wunsch, dass mehr Leute ins Stadion kommen, ist erfüllt worden. Jetzt sind wir im Geniessermodus und da, wo wir jahrelang hinwollten. Gegen ­Basel haben wir wiederum keine Höchstleistung gezeigt. Viele sagten im Vorfeld: Wenn wir Basel bodigen, gewinnen wir die Meisterschaft. Das stimmt doch gar nicht, es ist noch nichts entschieden. Doch je näher wir dem Saisonende kommen, desto höher wird unser Puls. Wir machen uns aber keine Sorgen. Auch in der Stadt hört man das M-Wort ­häufiger.

Was wir auch hören, sind Rückmeldungen auf diese Rubrik. Es war uns klar, dass wir es nicht ­allen recht machen können. Doch auch genau deshalb wird der Dialog über das Fan-Dasein befeuert. Wir sorgen für mehr Gesprächsstoff, als wir gedacht hätten. Wir werden auf der Strasse erkannt, oft angesprochen, nach unserer Meinung gefragt und auch kritisiert. Auch Fangruppierungen, die diese Rubrik nicht gut finden, ­reden mit uns. Wir sind zwei Fans, die polarisieren. Nach dem Spiel am Montag auf dem Heimweg hatte Nik eine konstruktive Diskussion im Bus mit einem Fan aus der Kurve, der uns eigentlich nicht ernst nimmt. Für uns ist solche Kritik viel interessanter als Lob.»

12. März: Ein Halleluja auf den Sektor C

«Spiele gegen GC sind für uns grundsätzlich schwierig, weil dort unser Freund Milan Vilotic spielt. Bei ihm haben wir hinter die Kulissen des Fussballs gesehen, es ist taff, und hinter all dem sind immer Schicksale, über die niemand spricht. Nach dem Anpfiff sind die Tore einfach so gefallen, wir hatten nie Angst, denn das Team hat einfach weitergemacht. Sie wollten den Sieg holen. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, wann dann? Auch Nik kommt langsam zum Punkt, bei dem er so was sagen könnte, tut es aber noch nicht.

Dass man sich ziert, laut zu sagen, YB könnte Meister werden, ist eine Berner Krankheit. Mit diesem Vorsprung und diesem YB kann es nicht sein, dass YB viermal verlieren und Basel viermal gewinnen wird. Wenn früher ein 1:1 fiel, haben wir gebibbert. Das ist heute vorbei, weil wir das Gefühl haben, sie werden das schaukeln. Der Ausgleich fiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten hat YB auf den Sektor D zugespielt und schiesst dann immer Tore. Oli, der normalerweise auf dem Balkon den Match schaut, war 90 Minuten bei Nik unten im Parkett. Das hat Nik – nebst dem Sieg und dem Treffen mit Vilotic – gefreut.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir, dass sich der Sektor C stimmungsmässig enorm gesteigert hat. Wir haben uns immer ein C gewünscht, das mitmacht und sich mit der Kurve identifiziert. Sie halten die Schals hoch, stimmen selber Lieder an, und die Unterstützung, die von dort drüben kommt, ist geil. Langsam fängt es an, Halleluja!»

5. März: Licht gut, Rasen gut, alles gut

«Wir beide sind nicht immer gleicher Meinung, bei Lugano war das der Fall. Oli, der ja der Optimist ist, dachte, dass wir Punkte im Tessin liegen lassen würden. Und ich war sicher, dass wir gewinnen würden. Ausserdem waren wir gespannt, wie YB den Spagat zwischen Cupspiel und der ­Liga schaffen würde. Und dann noch ein Spiel auf Naturrasen, diese Umstellung hat uns schon Sorgen gemacht. Dafür war es ein Nachmittagsspiel, bei dem die Lichtverhältnisse gut waren. Nein, Spass beiseite. Damit spielen wir auf das verschobene Spiel im Joggeli an, wo am Samstag der Strom ausfiel. Wahrscheinlich müssen wir Ende Saison warten, bis alle Spiele nachgespielt sind. Und mit unserem Witz spielen wir auch darauf an, dass der Cupfinal auf Kunstrasen und mit Heimvorteil für YB stattfinden soll. Das ist einfach ein Riesentheater. Wie oft war Basel im Joggeli Cupsieger und Zürich daheim? Ach, lassen wir das. Wir fanden es unprofessionell, wie man mit dem Thema umging. Wir konzentrieren uns auf YB und blicken gern auf die euphorische Woche zurück. Wir sind so hoffnungsvoll, dass Nik von Dienstag auf Mittwoch im YB-Shirt geschlafen hat. Natürlich nicht in demjenigen, mit dem er im Stadion war, sondern in einem frischen. Es ist schweizweit angekommen, welches Ziel wir dieses Jahr haben. Wir wollen Nägel mit Köpfen machen. Wir waren immer dran, aber jetzt nehmen wir Fahrt auf. Das fägt. Nach dem Spiel gegen Lugano wollen wir ein Wort über den Trainer verlieren: Adi Hütter hat ein goldenes Händchen, was Aufstellung und Wechsel anbelangt. Drei von vier Toren kann man fast ihm zuschreiben. Auch unser Sportchef Christoph Spycher macht Spass. Beim SRF-Interview verkörperte er, was YB derzeit ist. Man spricht über Wechsel im Sommer, doch das interessiert uns überhaupt nicht. Wuschu hat die Frage schön abgetan, und für uns ist er das Gesicht und die Seele des Clubs. Dem Spiel gegen GC blicken wir sehr entspannt entgegen. Schade, gibt es im März wegen der Natipause nur ein Heimspiel. Dafür hoffen wir, dass unser Lieblingsspieler Kevin Mbabu endlich ein Aufgebot bekommt.»

28. Februar: Euphorisiert in den Cupfinal

«Nik wäre beim Cuphalbfinal gegen den FCB in Amsterdam gewesen. Als wir die Reise gebucht haben, war der Blick in die Agenda wohl zu ungenau. Bei Anpfiff wäre ich in Basel gelandet. Das muss man sich mal vorstellen! Selbstverständlich geht das nicht, und ich habe die Reise abgesagt. Sorry Jungs, euch habe ich noch 30 Jahre lang als Freunde, aber dass ich den Cupfinaleinzug von YB verpasse, liegt nicht drin. Tagsüber am Dienstag waren wir sehr angespannt, haben die ­Matchtag-Fahne rausgehängt, uns beschäftigt. Für Nik war klar, wer gewinnen wird: Pablo, sein haariges Orakel, sagte einen Sieg für YB voraus. Wobei sich die ­Katze womöglich vom Futternapf ablenken liess, der direkt unter dem YB-Schal stand. Oli hütete seine Tochter Juno, damit seine Freundin ins Karate gehen kann. Was man nicht alles für die Liebe tut. Nachdem Juno eingeschlafen und das Training vorbei war, rückte auch Oli aus und war eine halbe Stunde vor Schluss im Eleven am YB-Seniorentisch. Nach und nach sind alle durchgefroren reingekommen, euphorisiert vom Sieg gegen Basel. Es gibt ja zwei Kategorien von Fans: Die Alten wie wir, die einen Pokal schon mal erleben durften. Und die Jungen, die gerade jetzt herausfinden, wie sich solche gelb-schwarzen Hoffnungen und Emotionen anfühlen. Und am Dienstag haben wir uns wieder überlegt, was denn ein Cupsieg oder ein Schweizermeistertitel aus unserer Stadt machen würde. Die Stimmung war auch im Wankdorf euphorisch und unglaubliche 23’500 kalte Nasen waren da. Wir hätten gedacht, einige würden kneifen. Unser Team gab Vollgas, Basel war recht schlecht. Wir hatten Freude an der Dominanz. Ob Eigentor oder Handspiel — jetzt haben wir die Tore. Und die Selbstsicherheit.» Aufgezeichnet: cla

26. Februar: Vorwärts als Eisbrecher

«Wie die Ostkurve YB beim Sion-Match unterstützt hat, gefiel uns sehr gut. Den Schal beim Einlaufen der Teams in die Höhe zu halten, ist eine super Idee und macht Stimmung. Auch wenn man ihn bei dieser Kälte schnell wieder anzieht. Wir sind nach der Partie gegen Sion am Samstag hoffnungsvoll. Wir standen zwar nie mit dem Rücken zur Wand, aber es war harzig-knorzig. Schlicht zu viele verpasste Chancen, müssen wir eindeutig sagen. Aber es ist ja nichts passiert, denn wir haben keine Punkte vergeben. Oli meint, dass wir derzeit mit YB ein Flaggschiff haben. Nik möchte lieber ein Kriegsschiff, noch lieber einen Zerstörer. In der Partie gegen Sion waren wir eher Kreuzfahrtschiff. Oder ein Eisbrecher, wenn man die Temperaturen anschaut. Zeitweise hat Nik um den Sieg gezittert, und wir können uns gar nicht erinnern, wann wir das letzte Mal gezittert haben. Früher hätten wir ganz sicher ein Tor kassiert. Oder ein Eigentor gemacht. Oder eine Rückgabe verspielt. Oli ist optimistischer, hat nie eine Sekunde gezweifelt. Das knappe Spiel hatte den Vorteil, dass wir die Kälte dadurch nicht gespürt haben. Nicht einmal Nik, der noch immer in gelben Stulpen und dünnen Turnschuhen ins Stadion kommt. Das will er nun durchziehen, auch am heutigen eiskalten Cuphalbfinal gegen den FC Basel. Für uns ist die Kälte schlicht kein Grund, daheim zu bleiben, dafür ist die Liebe zu YB zu gross. Das Wetter darf einfach keine Rolle spielen, dafür gibt es Kleider. Und Stulpen. Heute ist unser Puls natürlich schon wieder enorm hoch, das ist klar. Die Doppelbelastung ist schwierig fürs Team, aber ehrlich gesagt auch für uns.»

19. Februar: Das Feuer ist da

«Schon lange vor dem Match gegen den FC Thun hat es bei uns gekribbelt, als wir uns vorstellten, dass ein Sieg am Sonntag acht Punkte Vorsprung auf Basel heissen würde. Nik hat sogar von YB geträumt und brauchte ein gutes Frühstück inklusive Frühschoppen. Oli hat sich mit dem Kochen einer Fischsuppe abgelenkt, es gab «Thunfisch» mit den Zutaten Enthusiasmus, Hoffnung, Genugtuung, Revanche und Selbstvertrauen. Wir haben uns sehr gefreut, als hätten wir Weihnachtsgeschenke aufmachen dürfen. Wir sind praktisch zum Stadion gerannt. Wir gewinnen die wichtigen Spiele und verlieren nicht mehr. Wir haben souverän gespielt und im Wankdorf viele Leute getroffen, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben. Wir hatten das Gefühl: «Mou, es chönnti eventuell länge». Es ist das erste Mal, dass es uns nicht mehr interessiert, was Basel macht. Wir geben zu, vorher haben wir immer geschaut, wie der Gegner spielt. Wenn Basel früher Fehler unterliefen, die für uns vorteilhaft hätten sein können, haben wir das oft nicht ausgenutzt. Jetzt ist der Moment, in dem wir die Partien von Basel nicht mehr streamen. Was wir wiederum schade finden, sind die wenigen Zuschauer im Stadion. Auf dem Weg ins Wankdorf haben wir zwar einige Matchtag-Fahnen gesehen, der Support kommt langsam. Es ist schade, unterstützt man YB erst jetzt, aber wir sind froh, kommt er endlich. Im Stadion braucht es noch mehr Leute. Vor allem bei so einem wichtigen Spiel. Aber das Feuer ist da. Der Barometer ist nach diesem Wochenende gestiegen, wir sind berauscht, so sehr, wie wir es noch nie waren.»

12. Februar: Im Flow

«Am Sonntag gegen Lausanne hatten wir einen mühsamen Gegner, und YB hatte einen starken Auftritt. Unser Stürmer Roger Assalé spielte ja nicht, früher ­hätten wir schon gezweifelt. Jetzt spürt man diese Zweifel nicht, weil unser Kader breiter auf­gestellt ist. Miralem Sulejmanis Verletzung ist hoffentlich nicht schlimm, er hat einen guten Lauf, und er soll sich erholen, da kommen noch wichtige Spiele auf uns zu. Auffallend finden wir Kevin Mbabu. Ihm zuzuschauen, ist eine Freude. Er geht die Linie rauf und runter, gewinnt die Zweikämpfe, die entscheidend sind für die Spielentwicklung. Auch Guillaume Hoaraus Tor hat uns gefallen. Beim abgepfiffenen ­Offside-Tor stand er nicht im Abseits. Dass das Tor nicht zählte, war eine Frechheit. Dafür war der Penalty keiner, somit herrschte ausgleichende Gerechtigkeit. Wir sind derzeit voll im Flow. Jetzt kommt am Sonntag Thun. In der Vorrunde bekamen wir von Thun 0:4 aufs Maul. Wir hoffen, das wiederholt sich nicht. Die Oberländer müssen wir jetzt wegputzen.»

5. Februar: Ein perfektes Wochenende

«Was für ein Wochenende! Wir haben eine souveräne Mannschaft gesehen, die wir auch spürten. St. Gallen hätten wir sogar 5:0 heimschicken können – es lief super. Am Sonntag patzte dann auch noch Basel, und Ex-YB-Spieler Alexander Gerndt schoss die Bebbi ab. Man soll zwar nicht schadenfreudig sein, aber wir freuen uns trotzdem, fünf Punkte Abstand zum FC Basel zu haben. Wir könnten sogar noch einmal verlieren, und wir wären immer noch nicht in ihrer Reichweite. Klar sollte man zuerst auf sich selbst schauen. Aber man blickt halt automatisch auch auf die anderen Mannschaften. Das Einzige, was nicht so toll war, ist die Zuschauerzahl. Wir spielen um die Meisterschaft, sind vorne dabei und schaffen es trotzdem nicht, an einem Samstagabend über 25'000 Zuschauer zu haben. Das ist schon schwach. Die Leute kommen sicher noch, jetzt wäre aber der Moment, in dem man die Mannschaft richtig unterstützen müsste. Wir beide machen das weiterhin, und wenn die anderen auch noch mithelfen, wäre das gut. Erwähnen möchten wir noch die Choreografie der Fans, die war super. Und der neue Einlaufsong ist genau so, wie wir es mögen: frisch, frech und von uns Fans. Schon nur deswegen sollten mehr Leute ins Stadion kommen.» (cla)

Erstellt: 09.04.2018, 18:39 Uhr

Gelb-schwarze Hoffnungen

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