Muri-Gümligen

Viel Licht und viele Pflanzen im neuen CS-Hauptsitz

Muri-GümligenFarben, die mal dezent und mal kräftig sind, dazu ein Lichtschacht mit hängenden Grünpflanzen: So sieht es bei der Credit Suisse im Gümligenpark aus.

Imposanter Lichthof: Interessierte konnten den neuen Berner Hauptsitz der Credit Suisse besichtigen.

Imposanter Lichthof: Interessierte konnten den neuen Berner Hauptsitz der Credit Suisse besichtigen. Bild: Walter Pfäffli

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Die Eingangshalle wirkt licht und luftig. Zum einen mag das mit den dezenten Farben zusammenhängen, in denen die Wände und Böden gehalten sind. Für die Helligkeit vor allem verantwortlich ist aber der grosse Lichtschacht. Er erstreckt sich vom Parterre über alle Stockwerke bis hinauf zum Dach, das in diesem Bereich verglast ist. So kann vom Himmel her durchs ganze Haus natürliches Licht einfallen.

Balkonen gleich und abgestützt auf Säulen, die sich nach oben pilzförmig öffnen, gruppieren sich die Obergeschosse um diesen Schacht. Hängende Grünpflanzen, deren Töpfe nachts beleuchtet werden können, sorgen für stimmungsvolle Tupfer – willkommen im Gümligenpark, willkommen im neuen Berner Hauptsitz der Credit Suisse.

Imposanter Neubau

Vor zwei Monaten hat die Grossbank den gesamten Backofficebereich für die Region Bern-Mittelland im pastellfarbenen Neubau nahe dem Bahnhof Gümligen zusammengelegt. Dieser wirkt mit seinen 18 Metern Höhe, gut 132 Metern Länge und gut 32 Metern Tiefe imposant, und mit den 900 Arbeitsplätzen, die er bei Vollbelegung beherbergt, erreicht er eine Grösse, die ihresgleichen sucht. Genau: Die CS ist aktuell die grösste Arbeitgeberin in Muri-Gümligen.

Fitnessclub und Gebetsraum

Auf Rundgängen, die der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) zu seinem 175. Geburtstag organisiert hat, entdeckten Interessierte am Wochenende weitere Details im markanten Bürogebäude. Sie durchstreiften das in kräftigem Rot gehaltene Treppenhaus, dessen Farbe belebend wirken und die Mitarbeiter zum Treppensteigen beflügeln soll.

Die Besucher bekamen mit, dass das Gebäude gut gedämmt ist und – der Abwärme von Geräten und Angestellten sei Dank – nur während 48 Stunden pro Jahr geheizt werden muss. Sie sahen zudem, dass auch in den Sitzungsecken kräftige, anregende Farben vorherrschen. Und sie nahmen das künstlich erzeugte Hintergrundgeräusch wahr. Es soll verhindern, dass in den Grossraumbüros die Gespräche Einzelner störend aus dem allgemeinen Stimmengewirr herausstechen. Für entspannende Momente stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Café-Restaurant, ein interner Fitnessclub und sogar ein interkonfessioneller Gebetsraum zur Verfügung. Im Gümligenpark hat die Credit Suisse die beiden bisherigen Standorte in Bern-Murifeld und Köniz-Steinhölzli zusammengelegt. Die Grossbank tritt hier nur als Mieterin auf. Für die alten Gebäude werden nun neue Nutzer gesucht. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.05.2012, 11:21 Uhr

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