Uni kürt das beste Berner Jungunternehmen

Bern

Am Donnerstag treten an der Uni Bern die besten Jungunternehmer vor einer hochkarätigen Jury an. Fünf Projekte haben die Vorauswahl bestanden und kämpfen jetzt um den Sieg im Berner Business-Creation-Wettbewerb.

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Ein Österreicher hilft dem Berner Gründergeist auf die Sprünge: Professor Artur Baldauf, Chef der Abteilung Unternehmensführung und Entrepreneurship an der Universität Bern, bringt diesen Frühling bereits den zweiten Berner Business-Creation-Wettbewerb über die Ziellinie. Baldauf ist die treibende Kraft hinter dem Projekt, bei dem auch die Berner Fachhochschule und Innobe dabei sind.

Aus dem ersten Wettbewerb vor zwei Jahren gingen bereits Unternehmensgründungen hervor. Die Firma Swiss Shrimp, die in der Schweiz Crevetten züchten will, ist in der Pilotphase. Weltraumforscher der Uni Bern haben ein neuartiges Massenspektrometer entwickelt und letztes Jahr die Firma Ionight AG gegründet. «Rock Your Life» hat seine Tätigkeit in der Berner Altstadt aufgenommen und bringt Oberstufenschüler mit Mentoren von der Uni zusammen.

Von dreissig auf fünf

Gut dreissig Projekte wurden für den laufenden Wettbewerb eingereicht. Sie haben seit einem Jahr bereits ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Fünf Projekte haben den Härtetest überstanden und werden am Donnerstag mit einem ausgearbeiteten Businessplan der Jury präsentiert. Diese Jury setzt sich aus bekannten Persönlichkeiten der Berner Wirtschaft zusammen.

So gehören ihr die Unternehmerinnen Nicole Loeb (Loeb-Gruppe), Eva Jaisli (Swiss Tools) und Andrea B. Roch (Business4you) ebenso an wie Patrick Hofer-Noser (Meyer Burger), Bernhard Ludwig (Utzenstorf Papier), Philipp Stüdi (Equistone) und Frank Ziemer (Ziemer Group).

10'000 Franken Preisgeld

Die ausgewählten Projekte werden von Fachleuten gecoacht und auch nach der Preisverleihung weiter betreut. Allein dies habe die Teilnahme am Wettbewerb für ihn schon zu einer wertvollen Erfahrung gemacht, sagt Stefan Mumenthaler, der mit Sport4benefit.com zu den Finalisten vom Donnerstag gehört. Das Siegerprojekt erhält zudem ein Preisgeld von 10'000 Franken. Unterstützt wird der Wettbewerb auch durch Sponsoring von zahlreichen in Bern ansässigen Firmen und Institutionen.

Berner Zeitung

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