Uli Forte schiesst YB-Altstars ab

Bern

Mit zwei Siegen gewinnt der FC Nationalrat ein Blitzturnier mit YB-Altstars im Stade de Suisse. Uli Forte glänzt als Torjäger.

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Martin Bürki@tinubuerki27

Der FC Nationalrat forderte am Dienstagabend auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse die YB Old Stars. Und weil das Interesse bei den YB-Oldies so gross war, bildeten sie gleich zwei Teams. Aus dem Nostalgiespiel wird ein Blitzturnier mit drei Partien à je 35 Minuten. Die Mannschaften wurden dabei kunterbunt gemischt.

Zum Auftakt traf der FC Nationalrat angeführt von Eric Nussbaumer auf Martin Trümplers Old Stars. Und die früheren YB-Spieler kamen besser ins Spiel, hatten mehr Anteile und gingen in der 7. Minute verdient durch Joël Magnin in Führung. Doch Uli Forte, der heutige YB-Trainer, sorgte knappe vier Minuten später für den Ausgleich. Mit einem herrlichen Lupfer liess er Paolo Collaviti keine Chance. In der 18. Minute drehten die Politiker das Spiel sogar: Eine herrliche Kombination über den rechten Flügel schloss Jürg Grossen zum 2:1 ab. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, doch die Nationalräte sündigten im Abschluss.

Uli zum zweiten

Der FC Nationalrat konnte also bereits in der zweiten Partie den Sack zu machen und sich den Turniersieg sichern. Entsprechend offensiv trat er gegen die Oldest Stars mit Martin Weber oder Lars Lunde auf. In der 7. Minute zeigte sich Gürkan Sermeter eiskalt vor dem Tor und liess Bruno Bielesch keine Chance. Mehr Schuld trug der YB-Schlussmann am 2:0, als er einen Fehlpass zu Mario Raimondi spielte und der den Ball vom rechten Strafraumeck ins Tor schlenzte.

Für den bis zu dem Zeitpunkt schönsten Treffer sorgte Uli Forte, als er den Ball aus rund 18 Metern via Innenpfosten ins Netz knallte. Für den YB-Trainer schon der zweite Torerfolg des Abends. Gut 10 Minuten vor Schluss sorgte Urs Bamert mit dem 3:1 noch einmal für ein kleines Aufbäumen. Allerdings ist der Sieg verdient: Allen voran Gürkan Sermeter hielt sich vor dem Tor einige Male zurück und suchte den Pass zum Mitspieler, statt seinen zweiten Treffer zu markieren.

Torschützenkönig Giallanza, Penaltykiller Collaviti

Für die Torjägerkrone an diesem Turnier reichte es Uli Forte trotzdem nicht, obschon er dank eines Blitztransfers zu den Oldest Stars als einziger Spieler drei Partien bestreiten konnte. Noch von der Bank aus sah der «Notnagel», wie sich Forte nannte, wie Johan Berisha nach wenigen Minuten das 1:0 erzielte. Danach folgte die Giallanza-Show: Nach einigen vergebenen Chancen brauchte er nur etwa sechs Minuten für einen lupenreinen Hattrick.

Von da an wurde Uli Forte seiner Rückennummer 10 gerecht, die er von Alec von Graffenried übernommen hatte, und zog die Fäden hinter den Spitzen. Nach knapp 20 Minuten hinderte ihn Corrado Pardini unfair am Kopfball – Elfmeter! Doch Paolo Collaviti fischte den Versuch von Lars Lunde aus der Ecke. Besser machte es wenige Minuten später Matthias Aebischer auf der anderen Seite, als er einen Abpraller zum 5:0-Endstand verwertete.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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