Uferweg von Schönausteg bis Eichholz gefordert

Bern/Köniz

Die SP-Fraktionen von Bern und Köniz reichen in ihren Parlamenten einen Vorstoss für ein friedliches Nebeneinander von Fussgänger und Velofahrern zwischen Schönausteg und Eichholz ein.

Der Uferweg zwischen Eichholz und Schönausteg soll nicht nur für Jogger und Fussgänger da sein, sondern auch für Velofahrer (im Bild ein Abschnitt weiter flussabwärts).

(Bild: BZ Archiv)

Der Gemeinderat wird von den SP-Fraktionen Bern und Köniz aufgefordert, das Projekt «Uferbezogener Velo-/Fussweg» für den Abschnitt Eichholz–Schönausteg gemeinsam mit der Gemeinde Bern rasch voranzutreiben, um dort ein friedliches Nebeneinander von Fussgängerinnen und Velofahrern sicherzustellen. Das heisst es in einer Mitteilung am Montag.

Insbesondere zwischen dem Eichholz und dem Schönausteg (Gemeinde Bern) komme es regelmässig zu Konflikten zwischen Fussgängern und Velofahrenden, heisst es weiter. Das geltende generelle Fahrverbot werde häufig missachtet. Der Grund dafür dürfte auch bei der eher ungünstigen bestehenden Veloverbindung zwischen dem Eichholz und dem Schönausteg liegen, wo teilweise grosse Steigungen überwunden werden müssen. Für Ortsunkundige scheine zudem der Veloweg in eine verkehrsreiche Gegend zu führen, weshalb sie automatisch den Weg entlang der Aare wählen.

Auch für ungeübte Velofahrende oder für Fahrräder mit Anhänger stelle diese Route keine gute Alternative dar. Weil die derzeitige Situation für alle unbefriedigend ist, brauche es eine Lösung, die ein friedliches Nebeneinander von Fuss- und Veloverkehr ermöglicht.

Die beiden SP-Fraktionen fordern deshalb die Gemeinden Bern und Köniz auf, das schon einmal angedachte Projekt «Uferbezogener Velo-/Fussweg» für den Abschnitt Eichholz–Schönausteg wieder aufzugreifen und rasch voranzutreiben, damit es in absehbarer Frist realisiert werden kann.

Durchgängige Verbindung an der Aare

Das Projekt «Aareschlaufen» der Regionalkonferenz Bern-Mittelland hatte unter anderem zum Ziel, auch für Velofahrende eine gemeindeübergreifende, durchgängige Verbindung entlang der Aare zu schaffen. Damit hätte ein konfliktarmes Netz aufgebaut werden sollen, welches den Ansprüchen der verschiedenen Nutzungsgruppen entspricht.

Nach der Ablehnung dieses Projekts durch die Gemeinden Zollikofen und Bremgarten haben offenbar auch die anderen Gemeinden die Planungen auf Eis gelegt.

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