Tibits 2: Mehr Platz für Berns Vegetarier

Bern

Am Donnerstag eröffnet das Tibits an der Gurtengasse ihren zweiten Standort in Bern. Im neuen Restaurant hat es mehr Platz für alle und man kann auch Tische reservieren.

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Tanja Kammermann

Der Raum an der Gurtengasse 3, wo früher der Beachclub und noch früher das Babalu beheimatet waren, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Das Interieur ist typisch für das Tibits, hell und knallbunt, mit stylischen Extras wie Kronleuchtern und gemütlichen Sesseln. Die Tapeten sehen aus wie ein Frühlingsgarten. «Weil wir alle zwei bis drei Jahre die Innendekoration wechseln, können wir in den Restaurants etwas mutiger sein, als ich es zu Hause wäre», sagt Tibits-Mitgründer Reto Frei. Die Tapeten und die Stoffe stammen aus der neuen Kollektion eines Designerhauses in London, mit dem Tibits seit der Anfangszeit zusammenarbeitet.

Um den Ansprüchen der Tibits-Gründer zu genügen, wurde baulich einiges verändert: Es wurden Wände herausgebrochen, ein grosses Oberlicht wurde eingebaut und die Fassade auf der Seite wurde in eine Fensterfront umgewandelt. Acht Monate Bauzeit und etwa zwei Millionen Franken haben Daniel und Reto Frei, die die Tibits AG gemeinsam leiten, insgesamt am zweiten Standort in Bern investiert. Weil es Probleme mit der Baubewilligung gab, erfolgt die Eröffnung um mehrere Monate verspätet.

Mehr Platz, mehr Möglichkeiten

Tibits ist in Bern derart beliebt, dass es in der Bahnhof-Filiale zwischenzeitlich ungemütlich eng wurde. «Mit dem zweiten Berner Standort gehen wir auf einen expliziten Gästewunsch ein», sagt Daniel Frei, CEO des Familienbetriebes. Gewohnt Tibits ist auch hier das reichhaltige vegetarische Angebot. Doch am neuen Standort hat es deutlich mehr Platz als im Bahnhof, 140 Gäste finden im Innern Platz, dazu kommen 80 Plätze im Aussenbereich. Für den sogenannten Aussenboulevard liegt zurzeit jedoch noch keine Baubewilligung vor.

An der Gurtengasse ist nun vieles möglich, was im Bahnhof aus Platzgründen nicht umsetzbar war: Gäste ab einer Gruppe von acht Personen können zum Beispiel Tische reservieren. Es gibt eine grosszügige Kinderecke mit Trip Trap-Stühlen und jeden Sonntag einen Brunch ab 9 Uhr. Für Take-Away-Gäste gibt es eine Vitrine.

Am Mittwochabend ist grosse VIP-Eröffnung unter anderem mit der Berner Rapperin Steff la Cheffe, einer überzeugten Vegetarierin. Ab Donnerstag um 11 Uhr ist das Restaurant offiziell für Gäste offen. Ab dann Montag bis Mittwoch von 7 bis 23.30 Uhr. Donnerstag und Freitag von 7 bis 24 Uhr. Samstags ab 8 bis 24 Uhr und am Sonntag von 9 bis 23 Uhr.

Tibits gibt es insgesamt sieben Mal, in Basel, Bern, Winterthur, Zürich (Seefeld und NZZ-Bistro) und seit 2008 auch in London. In Luzern, St. Gallen, Lausanne und Genf sind die Gebrüder Frei auf Standortsuche.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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