Telefonieren nützt mehr als beten

Die Heilsarmee-Band Takasa machte in Wichtrach klar, dass ihr Erfolg am Eurovision Song Contest nicht nur vom Gebet abhängt.

Die Heilsarmee-Band Takasa verabschiedete sich gestern in Wichtrach. Sie fährt an den Eurovision Song Contest in Schweden.

Die Heilsarmee-Band Takasa verabschiedete sich gestern in Wichtrach. Sie fährt an den Eurovision Song Contest in Schweden.

(Bild: Andreas Blatter)

Stephan Künzi

Spätestens beim Refrain war das Publikum in der Wichtracher Sagibachhalle nicht mehr zu halten. Aus voller Kehle unterstützten die Besucherinnen und Besucher der Aarena 2013 die Heilsarmee-Band Takasa, die, ganz in blaues Licht getaucht, vorn auf der Bühne sang: «A-a-a-aaaah»

Der Auftritt an der freikirchlichen Woche gestern Abend war der letzte auf heimischem Boden vor der Reise nach Schweden. Dort wird Takasa am diesjährigen Eurovision Song Contest um einen möglichst guten Platz für die Schweiz kämpfen. «Wir wollen das Beste herausholen», versprach Leadsänger Christoph Jakob. Um gleich zu relativieren, dass der Erfolg nicht vorhersehbar sei. Und auf die Frage, ob das Publikum ihn dabei mit Beten unterstützen solle: «Reist lieber ins Ausland und ruft von dort aus nach Kräften für uns an. Wenn es nichts nützt, habt ihr wenigstens schöne Ferien gehabt.»

Berner Zeitung

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