TeleBärn-Programmchef: «Es ist die bestmögliche Lösung»

Bern

Die AZ Medien kaufen den Berner Regionalsender TeleBärn. Für Programmchef Patrick Teuscher handelt es sich beim Angebot um die «bestmögliche Lösung für TeleBärn». Die Mitarbeitenden sind in erster Linie froh, dass die Entscheidung nun gefallen ist.

Patrick Teuscher, Programmleiter von Telebärn.

Patrick Teuscher, Programmleiter von Telebärn.

(Bild: Beat Mathys)

Die Stärke von TeleBärn liege in der regionalen Berichterstattung, wie Patrick Teuscher gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz erklärt. Da die AZ Medien mit ihrer «A1-Strategie» auf die Regionen Zürich, Aargau und Bern setze, sei für TeleBärn positiv: «So können wir uns weiterhin im regionalen Bereich weiterentwickeln», führt der TeleBärn-Programmchef weiter aus. «Neu einen nationalen Auftrag zu erfüllen, wäre nicht in unserem Sinn gewesen.»

TeleBärn bleibt vorerst in Bern

Bevor es aber überhaupt zum Verkauf von TeleBärn an die AZ Medien kommt, muss das Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) noch grünes Licht geben. Wenn dieser Entscheid gefallen ist, wird die TeleBärn-Redaktion wie bisher sicher noch bis Mitte 2012 im Multimediahaus in Bern stationiert bleiben. Wie es anschliessend weitergehe, sei noch unklar. Eine Zusammenarbeit mit den anderen Medien der Espace Media AG in einem ähnlichen Rahmen wie bisher, schliesst Patrick Teuscher trotz Konkurrenzverhältnis, nicht aus. Diese Entscheidung würde aber bei den Verlagen liegen.

TeleBärn-Team ist neutral

Die Mitarbeiter von TeleBärn sind sichtlich erleichtert, dass nun nach einem halben Jahr des Wartens ein Entscheid gefallen ist. Sie haben die Nachricht neutral aufgenommen und sind froh, dass der TV-Sender «von einer Gruppe mit publizistischen und nicht mit politischem Hintergrund übernommen wird». Sie hätten zwar noch keine Ahnung, was sie mit dem neuen Arbeitgeber erwarten werde, würden diesem Schritt aber ohen Vorurteil entgegen schauen.

Die AZ Medien übernehmen sämtliche Mitarbeitende von TeleBärn sowie die bisher in erster Linie für TeleBärn tätigen Mitarbeitenden in der Werbevermarktung. Das TeleBärn-Team vermutet aber, dass ab Mitte 2012 dennoch einige Stellen gestrichen werden.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt