Studie über Springgarten

Bern

Die Bernburger haben eine Studie in Auftrag gegeben. Diese soll Vorschläge für die Nutzung des Springgartens machen.

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Stefan Schnyder@schnyderlopez

Der Springgarten ist heute ein Paradies für Reitsportler. Sie können die grosse Grünfläche südlich der Berner Allmend ­heute exklusiv nutzen. Das Nationale Pferdezentrum mietet die Fläche von den Bernburgern, denen das Areal gehört. Doch nun ist dies infrage gestellt. Die Stadt möchte einen Teil der Fläche als Park nutzen. Das hat sie im März in ihrem Freiraumkonzeptbekannt gemacht.

Präsident bereitet Terrain vor

Nun hat sich Bernhard Ludwig, Präsident der Burgergemeinde, erstmals öffentlich zum ­Thema geäussert. An der Inspektion der Berner Dragoner 1779 sagte er: «Auf der Überbauung Wankdorf-City entstehen derzeit Tausende von ­Arbeitsplätzen. Es ist offensichtlich, dass dadurch der ­Bedarf an Wohnraum steigt», sagte er im Springgarten.

Mit seiner Aussage deutet Ludwig an, dass in letzter Zeit der Druck gestiegen ist, einen Teil des Springgartens für eine Überbauung zur Ver­fügung zu stellen. Laut der ­Burgergemeinde liegen 78'000 Quadratmeter des Springgartens in der Bauzone, 23'000 Quadratmeter in der Schutzzone.

Dann verriet Ludwig, dass die Burgergemeinde erste Vorarbeiten in Angriff genommen hat: «In Absprache mit der Stadt hat die Burgergemeinde eine Nutzungsstudie in Auftrag gegeben. Die Resultate liegen noch nicht vor», erklärte er.

Dann schob er noch eine beruhigende Botschaft an die Pferdesportler nach: «Der Auftrag der Studienautoren ist es, ein Neben­einander des Pferdezentrums mit anderen Nutzungs­arten aufzuzeigen. Schliesslich stellte er in Aussicht, dass die Burgergemeinde die ­Studie veröffentlichen und so das Thema auf den Tisch bringen werde.

Berner Zeitung

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