Standpunkt: «Der Finanzstreit ist zum Katz-und-Maus-Spiel geworden»

Köniz muss sparen – darüber sind sich die politischen Kräfte einig. Doch der Streit, wie die Finanzen ins Lot gebracht werden sollen, ist zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem linken und dem bürgerlichen Lager geworden.

Lucia Probst

Köniz muss sparen – darüber sind sich die politischen Kräfte einig. Doch der Streit, wie die Finanzen ins Lot gebracht werden sollen, ist zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem linken und dem bürgerlichen Lager geworden. Die Kräfteverhältnisse sind dabei nahezu ausgeglichen. Dies machte die Budgetdebatten zu wahren Krimis.

So gelang es den Bürgerlichen im November, das Budget mit Stichentscheid zurückzuweisen. Provokativ war dann die Antwort des linksdominierten Gemeinderats: Seine Sparvorschläge trafen die Autofahrer, die Vereine und die Landwirte. Das führte am Montag zum erneuten Aufschrei der Bürgerlichen. Beide Seiten haben ihre Muskeln spielen lassen. Das Resultat ist ein Kompromiss. Jetzt das Budget abzulehnen, hätte den Bürgerlichen wenig gebracht, denn ab Januar ist das Parlamentspräsidium in linker Hand. Das Zünglein an der Waage spielt dann eine Grüne.

lucia.probst@bernerzeitung.ch

Berner Zeitung

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