Stadt Bern begrüsst Aktionsplan gegen Radikalisierung

Am Montag haben Bund, Kantonen und Gemeinden ihren nationalen Aktionsplan gegen Terrorismus vorgestellt. Die Stadt Bern begrüsst das Vorgehen.

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Die Stadt Bern begrüsst den am Montag von Bund, Kantonen und Gemeinden vorgestellten nationalen Aktionsplan gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus. Als besonders wichtig erachten die Berner Stadtbehörden die Vernetzung der involvierten Fachstellen.

Für die präventive Bekämpfung müssten etwa der Staat, Migrantenvereinigungen, religiös tätige Organisationen, Jugend- und Sportvereine, Schul- und Sozialbehörden, Psychiatrische Dienste, die Polizei und der Nachrichtendienst eng zusammenarbeiten, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Montag.

Für den Berner Sicherheitsvorsteher, Gemeinderat Reto Nause, sind Vernetzung, gegenseitiges Verständnis und ein geregelter Informationsfluss zentrale Elemente, um das Thema Radikalisierung und gewalttätiger Extremismus anzugehen. Nause möchte in der Region möglichst rasch einen Runden Tisch etablieren. Zudem sollen offensiv angelegte Sensibilisierungskampagnen lanciert und Schlüsselpersonen geschult werden.

Die Stadt Bern führt seit 2014 eine Fachstelle Radikalisierung. Sie bietet Information und Hilfe an. Anfragen und Erstberatungen können auch telefonisch und anonym erfolgen, um die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme zu senken. (tag/sda)

Erstellt: 04.12.2017, 14:30 Uhr

Sicherheitsdirektor Reto Nause. (Bild: Keystone )

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