Senioren bieten Wohnraum - «Studis» helfen im Haushalt

Bern

Eine neue Koordinationsstelle in Bern hilft künftig, Wohnraum zwischen den Generationen zu vermitteln. Senioren bieten Studierenden Wohnraum und erhalten dafür statt Geld praktische Unterstützung im Alltag.

Mit der gernerationenübergreifenden Wohnform soll der Wohnraum in der Stadt Bern besser genützt werden (Symbolbild).

(Bild: Keystone Fotolia)

Pro Quadratmeter Wohnraum eine Stunde Unterstützung pro Monat, lautet die Faustregel. Bereits vor zwei Jahren hat die Stadt Bern zusammen mit der StudentInnenschaft der Universität Bern ein entsprechendes Projekt lanciert. Nun hat sich aber gezeigt, dass ältere Personen bei der administrativen Abwicklung der Zimmervermietung Unterstützung brauchen, wie die städtische Direktion für Bildung, Soziales und Sport am Donnerstag mitteilte.

Diese Hilfe will nun das neue Kompetenzzentrum «Wohnen für Hilfe» bieten. Gleichzeitig ist es aber auch Anlaufstelle für die Studierenden. Ein Teil der Arbeit des Kompetenzzentrums wird es sein, realistische Erwartungen an das Zusammenleben zu definieren.

Ältere Personen leben oftmals in Häusern und Wohnungen, die eigentlich für sie zu gross geworden sind. Gleichwohl möchten viele Senioren nicht aus ihrem angestammten Daheim ausziehen. Eine neue Wohnung zu finden, die den finanziellen Möglichkeiten entspricht, ist meist mit viel Aufwand verbunden und schwierig.

Mit der gernerationenübergreifenden Wohnform kann der Wohnraum besser genützt werden. Ältere Personen können länger in ihrem angestammten Zuhause bleiben. Und schliesslich fördert das Projekt auch den Austausch zwischen den Generationen.

www.bern.ch/wohnenfuerhilfe

sih/sda

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