Bern

Schlange beim Marzili entdeckt

BernAm Sonntagnachmittag fanden Passanten eine Schlange am Aareufer in Bern. Die Berufsfeuerwehr Bern fing das Tier ein und brachte in den Tierpark Dählhölzli.

Nahe beim Aareufer auf der Höhe Dampfzentrale kam die Ringelnatter an Land. Die Feuerwehr brachte sie darauf in den Tierpark.

Nahe beim Aareufer auf der Höhe Dampfzentrale kam die Ringelnatter an Land. Die Feuerwehr brachte sie darauf in den Tierpark.
Leser-Reporter: Walter Schurter

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Am Aareufer auf Höhe des Restaurant Dampfzentrale machten am Sonntagnachmittag einige Besucher einen besonderen Fund: Im Gebüsch direkt bei der Aare lag eine Schlange. Auch Walter Schurter sah das Tier: «Die Schlange war ausgerollt sicher einen Meter lang», so Schurter. Er war es auch, der den Bademeister auf die Schlange hinwies. Dieser alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

«Es war schon komisch, weil man nicht wusste, um welche Art es sich handelt», so Schurter. Gegen 15.30 Uhr traf die Berufsfeuerwehr Bern ein. Mit einer Zange fing sie die Schlange ein und brachte sie zum Tierpark Dählhölzli. Dort befindet sie sich zurzeit, bestätigt Marco Pedrazzoli vom Tierpark.

10 Jahre alt und ein Meter lang

«Bei der Schlange handelt es sich um eine Ringelnatter.» Genau einen Meter Länge misst sie und cirka 10 Jahre habe sie auf dem Buckel, sagt Pedrazzoni weiter. Das einheimische Wildtier sei eine der häufigsten Schlangenarten in der Schweiz. Weil die Menschen grosse Teile des Lebensraums dieser Tiere verbaut hätten, komme es halt vor, dass man auf die Schlangen trifft. Dabei müsse man jedoch keine Angst haben: «Ringelnattern sind absolut harmlos.»

Laut der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch) stehen 11 von 14 einheimischen Reptilienarten auf der Roten Liste und sind mehr oder weniger stark gefährdet. Auch die Ringelnatter gehört dazu. Marco Pedrazzoli will die eingefangene Schlange daher bald wieder freilassen. Bis dann bleibt der Tierpark das vorläufige Zuhause der Natter. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.07.2014, 15:07 Uhr

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