Bern

SVP will gegen neue Asylunterkunft vorgehen

BernDie SVP Bümpliz startet eine Unterschriftensammlung gegen das neue Asylzentrum in Bümpliz. SVP-Grossrat Thomas Fuchs erklärt, welche Punkte die Gegner als besonders kritisch ansehen.

Mit dieser Unterschriftensammlung will die SVP das Projekt stoppen.

Mit dieser Unterschriftensammlung will die SVP das Projekt stoppen. Bild: zvg/SVP

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An der Mädergutstrasse in Bümpliz entsteht derzeit eine neue Asylunterkunft. Einige Personen wohnen bereits dort, weitere sollen dieser Tage dort einziehen. Die SVP ärgert sich gleich in mehrfacher Hinsicht darüber und lanciert nun eine Petition gegen das Zentrum. Die Sektion Bümpliz fordert den Gemeinderat dazu auf, dass Projekt schnellstmöglich zu stoppen.

In einem Beitrag von Capital FM äussert sich SVP Grossrat Thomas Fuchs zu den Punkten, die von Seiten seiner Partei beklagt werden. Einerseits ist der Standort mitten im Wohnquartier Kleefeld neben einer Kindertagesstätte der SVP ein Dorn im Auge. Fuchs erklärt weiter, «alles, was man in der Stadt nicht haben will, wird nach Bümpliz verlegt.» Überdies sei von Seiten der Stadt nicht korrekt über das Projekt informiert worden. Nicht einmal die Anwohner hätten davon gewusst und auch die Quartierkommission habe man wohl «vergessen», so Fuchs im Interview.

Gegendarstellung der Sozialdirektion

Gegenüber Capital FM kommt auch Claudia Mannhart von der Berner Sozialdirektion zu Wort. «Die Anwohnenden wurden per Brief informiert», entkräftet sie Fuchs' Anschuldigungen und auch die Quartierkommission habe bereits im August Kenntnis von der geplanten Unterkunft gehabt. Der Standort Bümpliz habe sich ergeben, denn «dass diese Liegenschaften gerade frei wurden, war Zufall.»

Ende Oktober sollen die von der SVP gesammelten Unterschriften übergeben werden.

(dln)

Erstellt: 05.10.2012, 14:25 Uhr

Beitrag Capital FM

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