Reto Nause freut sich über mehr Firmengründungen

Im letzten Jahr ging die Anzahl Unternehmen in der Stadt Bern noch leicht zurück. 2017 dürfte das Pendel nun deutlich zurückschlagen. Im ersten Halbjahr gibt es eine Nettozunahme von insgesamt 110 Firmen.

Hat Grund zum Jubeln: Der Berner Wirtschaftsdirektor Reto Nause (hier in der Energiezentrale Forsthaus) vermeldet positive Wirtschaftszahlen.

Hat Grund zum Jubeln: Der Berner Wirtschaftsdirektor Reto Nause (hier in der Energiezentrale Forsthaus) vermeldet positive Wirtschaftszahlen. Bild: Andreas Blatter

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Gemäss den Erhebungen des Wirtschaftsamtes der Stadt Bern konnten im ersten Halbjahr 2017 in der Stadt Bern 356 Firmenneugründungen verzeichnet werden. Darunter befanden sich zwei Firmen aus dem primären Sektor (Landwirtschaft und Forst), 45 aus dem sekundären (Industriesektor) und 309 aus dem tertiären Sektor (Dienstleistungssektor).

Zudem zogen im selben Zeitraum 89 Firmen aus der Schweiz in die Stadt Bern. Die neu zugezogenen Firmen aus dem Ausland sind in den Erhebungen des Wirtschaftsamtes nicht erfasst.

Im ersten Halbjahr 2017 gingen der Stadt Bern aber auch Firmen verloren: 218 Firmen wurden aufgelöst (2016: 523 ganzes Jahr). Ausserdem verlagerten 117 Firmen ihren Standort aus der Stadt Bern (2016: 256 ganzes Jahr). Netto resultiert für das erste Halbjahr 2017 insgesamt eine Zunahme von 110 Firmen in der Stadt Bern. Im gesamten Jahr 2016 war dieser Saldo noch leicht negativ.

Gut für den Wettbewerb

Von diesen Zahlen gehen positive Signale für den städtischen Wirtschaftsstandort aus: «Unternehmensgründungen haben für die Wirtschaft und Gesellschaft eine hohe Bedeutung. Sie modernisieren eine Wirtschaftsstruktur, schaffen Arbeitsplätze und treiben den Wettbewerb an», sagt Wirtschaftsdirektor Reto Nause (CVP).

Das Wirtschaftsamt erstellt diese Erhebungen über die Unternehmensfluktuation zum zweiten Mal. Er wird künftig halbjährlich erstellt und mit weiteren Kennzahlen ausgebaut. Die Zahlen zur Unternehmensfluktuation sind ein nützlicher Indikator, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Stadt Bern beurteilen zu können. (pd)

Erstellt: 26.07.2017, 12:05 Uhr

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