Region Bern soll «Velobahnen» bekommen

Wie es fürs schnelle Vorwärtskommen mit dem Auto Autobahnen gibt, soll es in Zukunft in der Region Bern für Radfahrerinnen und Radfahrer auch Velobahnen geben.

Das fordert Pro Velo Bern - die frühere IG Velo Bern - mit Blick auf Holland und Dänemark. In diesen Velo-Vorzeigeländern gebe es bereits erste «snelfietsrouten» und «cykelpendlerruter», schreibt Pro Velo Bern in einer Mitteilung. Auch Deutschland plane Radschnellwege. Eine Velobahn wird so definiert, dass Radfahrer auf einer Strecke von fünf Kilometern maximal dreimal anhalten müssen.

Auch sind die Bahnen so breit, dass Velofahrer in beide Richtungen problemlos überholen können. Auf diese Weise werde Velofahren schneller, sicherer und insgesamt attraktiver, ist der Verein zur Förderung des Veloverkehrs überzeugt.

Pro Velo Bern hat ihre Forderung in ihre Stellungnahme zum Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept vom vergangenen Herbst verpackt und an der Mitgliederversammlung vom Mittwoch zur Diskussion gebracht. Dort sei die Idee auf grosses Interesse gestossen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Angesichts des Klimawandels und des Elektrovelo-Booms stelle ein Velobahn-Netz eine «zeitgemässe Agglomerationsmobilität» sicher. Pro Velo hat auch schon einen Plan der bereits bestehenden und noch nötigen Verbindungen gezeichnet und aufs Internet gestellt.

tan/sda

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