Polizei rät von Teilnahme am Aareböötle ab

Bern

Die Berner Kantonspolizei rät davon ab, am Gummiboot- Weltrekordversuch vom 4. August auf der Aare teilzunehmen. Wenn es zu einem Unfall komme, seien Interventionen oft schwierig – noch schwieriger bei einem Massenanlass.

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Die flächendeckende, sinnvolle Sicherung der ganzen Strecke sei nur «sehr schwer zu gewährleisten», schreibt die Berner Kantonspolizei in einer Mitteilung. Im Notfall sei deshalb eine rasche Intervention von Rettungskräften und Polizei bei mehreren hundert Schlauchbooten «sehr schwierig wenn nicht gar unmöglich.»

Berns Kapo betrachtet den geplanten Event auf der Aare insofern gleich wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG. Sie warnte die Bevölkerung schon am vergangenen Freitag vor der Teilnahme an den Massen-Gummibootfahrten auf Aare und Reuss vom 4. August. Jene auf der Reuss ist inzwischen abgesagt worden.

Teilnehmer am «Aareböötle» seien zwar nicht von der Eigenverantwortung entbunden, schreibt die Berner Kantonspolizei. Doch sei der Veranstalter «in gewisser Weise auch für die Sicherheit der Teilnehmenden verantwortlich.»

Bisher 154 Anmeldungen

Organisiert wird der Anlass mit dem Titel «Aareböötle» vom Berner Jungunternehmen Gonnado. Es betreibt im Internet eine Seite, mit der sich Menschen für Freizeitaktivitäten verabreden können. Schon in den Jahren 2010 und 2011 führte es auf der Aare Massen- Gummibootfahrten durch.

Gonnado verspricht inzwischen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die Abgabe einer Schwimmweste. 1500 Westen stehen bereit. Am Donnerstagnachmittag waren via Gonnado-Internetseite 154 Gummiboote für die Fahrt zwischen Kiesen und Bern reserviert worden. Im vergangenen Sommer hatten 1214 Personen in 598 Booten mitgemacht.

Anders als im Kanton Zug braucht Gonnado im Kanton Bern keine Bewilligung für den Anlass.

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