Bern

Neue Firma: Tschäppät und Hayoz spannen zusammen

BernDer abtretende Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) hat eine GmbH gegründet. Die fünf Partner sind langjährige Wegbegleiter.

Barbara Hayoz und Alexander Tschäppät, hier anlässlich des Starts der Tour de France in Bern inmitten von Radprofis, arbeiten künftig zusammen.

Barbara Hayoz und Alexander Tschäppät, hier anlässlich des Starts der Tour de France in Bern inmitten von Radprofis, arbeiten künftig zusammen. Bild: Andreas Blatter

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Mit Blick auf seinen Abgang per Ende Jahr hatte Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) immer wieder erzählt, er werde aktiv bleiben. Wie der «Sonntagsblick» berichtet, hat er nun die Rahmenbedingungen dafür geschaffen. Ende Oktober gründete er – mit fünf anderen – die Firma Für Angelegenheiten GmbH. Diese will «Beratungsdienstleistungen in unternehmerischen, sozialen und politischen Fragen» erbringen.

Die Geschäftsleitung teilt sich Tschäppät mit Ex-Gemeinderatskollegin Barbara Hayoz, die bereits im lokalen Organisationskomitee für den Bern-Besuch der Tour de France seine Vize gewesen war.

Doch auch die anderen Mitstreiter sind bekannte Figuren, etwa Peter Tschanz, Tschäppäts Generalsekretär. Dieser werde im Laufe des nächsten Jahres pensioniert und wolle sich wie er nicht ganz zur Ruhe setzen, so Tschäppät. Vor der Pensionierung werde Tschanz aber selbstverständlich nicht für die neue GmbH aktiv werden.

Gründungsmitglied ist zudem Claude Kuhn, langjähriger Hausgrafiker des Naturhistorischen Museums Bern. «Kuhn ist ein alter Freund von mir, der mich bei meinen Wahlkampagnen unterstützt hat.» Nummer fünf ist Urs Rietmann, der im Zentrum Paul Klee (ZPK) das Kinder­musuem Creaviva leitet, Nummer sechs der Fürsprecher und Notar Dieter Baumann, «ein Jugendfreund» Tschäppäts und bis letztes Jahr Stiftungsrat des ZPK und des Kunstmuseums Bern.

Wer dann wirklich für die GmbH arbeiten werde, sei noch offen. Entschieden werde «basisdemokratisch»: Vor der Annahme eines Auftrags müssen alle Gründungsmitglieder dafür sein. Um das «Lustprinzip» walten lassen zu können, werde man keine Löhne auszahlen, sondern höchstens erzielte Gewinne verteilen. (hae)

Erstellt: 06.11.2016, 13:54 Uhr

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