Naturpark verkauft leere Flaschen

Lanzenhäusern

Der Förderverein Region Gantrisch will , dass mehr Wasser aus dem Naturpark getrunken wird. Am Montag lancierte er beim Riedbad eine Glasflasche.

Diese Gantrisch-Flasche wird an einem Brunnen in Schwarzenburg gefüllt. Das Wasser im Naturpark sei aber im ganzen Gebiet von hervorragender Qualität, sagen die Parkverantwortlichen.<p class='credit'>(Bild: Walter Pfäffli)</p>

Diese Gantrisch-Flasche wird an einem Brunnen in Schwarzenburg gefüllt. Das Wasser im Naturpark sei aber im ganzen Gebiet von hervorragender Qualität, sagen die Parkverantwortlichen.

(Bild: Walter Pfäffli)

Der Naturpark Gantrisch ist ein wasserreiches Gebiet mit vielen Quellen. Aber auch das Hahnenwasser sei von bester Qualität, loben die Naturparkverantwortlichen. Sie haben gestern eine Glasflasche mit der Aufschrift «Gantrisch Trinkwasser / Eau potable» vorgestellt. Diese Flasche soll die Bevölkerung zu einem ökologisch sinnvollen Wasserkonsum anregen.

Anwesend beim Präsentationsanlass war SP-Nationalrat Matthias Aebischer, der nicht nur in Schwarzenburg aufgewachsen war, sondern auch Beirat des Fördervereins Region Gantrisch ist. Er erinnerte daran, dass das Trinken von Hahnenwasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen verursacht, wie es der Konsum von Wasser in Flaschen tut.

Riegel mit Mineralwasser

Vorgestellt wurde die Flasche in Lanzenhäusern, bei der Firma Narida AG im Riedbad. Das dortige Quellwasser wurde bis 1979 in Flaschen abgefüllt und unter dem Markennamen Riedstätt verkauft. Heute verwendet es die Narida zur Herstellung der Farmer-Getreidefruchtriegel für die Migros. Das Quellwasser fliesst bei der Pumpstation Buttnigen in die freie Natur. Wer möchte, kann dort seine Gantrischflasche füllen. Dies sei aber nicht nötig, wie Patrick Schmed, stellvertretender Geschäftsführer des Naturparks Gantrisch, findet. Er versichert: «Gantrisch-Wasser ist überall von guter Qualität.»

Ökologisch ist nicht nur der Zweck der 0,5- und 1-Liter-Glasflaschen zu 15, bzw. 18 Franken, sondern auch deren Herstellung: Sie werden im Wohnheim Riggisberg beschriftet. Geschenkboxen und Harassen stellen Bewohner des Heims Nathaliestiftung in Wattenwil aus einheimischem Holz her.

Flaschen und Harassen sind bei der Geschäftsstelle Naturpark Gantrisch erhältlich. Schloss Schwarzenburg. Telefon 031 808 00 20

Berner Zeitung

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