Nach Kinderporno-Verdacht: Köniz ergreift Massnahmen

Köniz

Die Gemeinde Köniz ergreift Massnahmen, um Kinder und Jugendliche in Kitas und Tagesfamilien besser zu schützen. Sie reagiert damit auf einen Kinderporno-Verdachtsfall in einer Könizer Tagesfamilie.

Alle Kita-Mitarbeiter über 18 Jahren und alle Tageseltern in der Gemeinde Köniz müssen künftig einen Strafregisterauszug vorweisen.

(Bild: Keystone)

In Köniz müssen Kita-Mitarbeiter und Tageseltern künftig alle zwei Jahre einen Strafregisterauszug vorweisen. Das hat der Trägerverein kibe beschlossen, der damit auf einen Kinderporno-Verdachtsfall in einer Könizer Tagesfamilie reagiert.

Der Fall war im März publik geworden. Beim Ehemann einer Tagesmutter hatten Ermittler im Rahmen einer Hausdurchsuchung verdächtiges Material sichergestellt. Ob es sich tatsächlich um Kinderpornografie handelt, ist noch nicht bekannt, wie Gemeinderat Thomas Brönnimann am Montag vor den Medien sagte.

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