Mit Menschenkette Erlacherhof blockiert

Rund 30 Aktivisten haben am Mittwochmittag den Erlacherhof blockiert. Die Störaktion richtete sich gegen die Stadtberner Regierung, welche die Zivilschutzanlage Hochfeld als Asylunterkunft zur Verfügung stellt.

Am Mittwochmittag protestierten die Theater-Guerilla-Bewegung OJO und das Bleiberecht-Kollektiv Bern gegen das Asylzentrum Hochfeld.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Am Mittwochmittag protestierten die Theater-Guerilla-Bewegung OJO und das Bleiberecht-Kollektiv Bern gegen das Asylzentrum Hochfeld.

(Bild: zvg)

Am Mittwochmittag wurden die Verwaltungsmitglieder der Stadtberner Regierung von einer Menschenkette daran gehindert, nach der Mittaugspause an ihre Arbeitsplätze im Erlacherhof zurückzukehren. Die Theater-Guerilla-Bewegung OJO und das Bleiberecht-Kollektiv Bern protestiert damit bereits zum sechsten Mal gegen das Asylzentrum Hochfeld.

Seit Anfang 2012 werden in der unterirdischen Zivilschutzanlage im Hochfeld bis zu 160 Asylsuchende untergebracht. Seither gab es zahlreiche Proteste gegen die Notunterkunft. Mit dem Transparent «Bunker Besitzer blockieren» und einer leicht abgeänderten Form von Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ riefen die Aktivisten zur Schliessung des «Hochfeldbunkers» auf. Die Menschenkette wurde etwa um 14 Uhr wieder aufgelöst.

sih

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