Luma übernimmt im Loeb

Bern

Per Oktober übernimmt das Schaffhauser Unternehmen Luma Delikatessen die Metzgerei im Loeb. Später soll auch ein Restaurant fürs Mittagsgeschäft im Laden entstehen.

Luma Delikatessen ist auf Fleisch mit Edelschimmelpilz spezialisiert. Im Loeb soll es aber auch Fleisch ohne Pilz zu kaufen geben.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Luma Delikatessen ist auf Fleisch mit Edelschimmelpilz spezialisiert. Im Loeb soll es aber auch Fleisch ohne Pilz zu kaufen geben.

(Bild: zvg)

Claudia Salzmann@C_L_A

Die Metzgerei Lobsiger, die bisher im Loeb das Fleisch verkaufte, beendet ihre Tätigkeit. Die Gründe sind der auslaufende Vertrag und weil per Anfang Jahr umgebaut wird. In die Bresche springt die Firma Luma Deli­katessen aus Neuhausen am ­Rheinfall. «Wir sind privat und geschäftlich in Bern eng vernetzt», sagt Marco Tessaro, der vor acht Jahren das Unternehmen gemeinsam mit Lucas Öchs­lin gründete.

Bisher haben drei bis vier Berner Restaurants ihr Fleisch auf der Karte: Luma steht für einen Edelschimmelpilz, womit einige der Fleischprodukte veredelt werden. Der Kursaal bietet solche an, und sie landeten auch auf dessen Rooftop-Grill. Dieses Konzept wurde von Luma mitgestaltet. Für ihre Idee mit dem Edelpilz wurde die Firma 2015 am Swiss Economic Forum ausgezeichnet.

Im Loeb sollen nicht nur die mit dem Pilz versehenen Fleischstücke angeboten werden: Von Lyoner über Fleischkäse bis Wienerli werde es für alle Budgets etwas geben. «Und im Hinblick auf Weihnachten aber ebenfalls Wagyu Beef», sagt der 37-jährige Tessaro. Mit sogenannten Second Cuts wie Flankensteak konkurrenzieren sie die Metzgerei La Boulotte am Breitschplatz. «Wir finden das super, es braucht mehr Anbieter wie uns», sagt Iwan Tretow von La Boulotte.

Butcher’s Table am Mittag

Auch das Mittagsgeschäft werde moderner gestaltet, sagt Tessaro. Bis Ende Jahr werden sie als Metzgerei geschäften, danach wird umgebaut, und ein Restaurant unter dem Namen Butcher’s Table soll dazukommen. In Zürich betreiben sie ­bereits ein solches Hybridkonzept.

Als Studierende testeten Tessaro und Öchs­lin den Edelpilz, hatten Erfolg und starteten mit einem Budget von 200 Franken. Der Berner Koch Ivo Adam, damals noch im Tessin tätig, war ihr erster Kunde. «Wir dachten, wenn der kauft, dann sicher auch andere», sagt Tessaro.

Berner Zeitung

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