Luca Hänni: Der Mann, der dem BZ-Stand die Polizei beschert

Bern

Letztes Jahr gewann er bei «Deutschland sucht den Superstar» und war die meistgegoogelte Person der Schweiz. Am Donnerstag sorgte Luca Hänni an der BEA für Aufregung, vor allem bei Teenies.

Handykameras im Anschlag: Luca Hänni zog gestern besonders viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Handykameras im Anschlag: Luca Hänni zog gestern besonders viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.

(Bild: Iris Andermatt)

Markus Ehinger@ehiBE

Luca Hänni, Sie waren letztes Jahr der meistgegoogelte Schweizer. Haben Sie sich auch schon selber gegoogelt?Luca Hänni:Ja natürlich, ich muss doch schauen, was über mich geschrieben wird. Eine Zeitung bezeichnete mein neues Album als «Plattitüden-Album» und bezweifelte, dass es erfolgreich sein werde. Und siehe da: Ich bin dank meiner Fans auf Platz 1 der Hitparade eingestiegen.

Wie sind Sie eigentlich bei «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) gelandet? Ich schaute die Sendung regelmässig. Selber habe ich viel probiert und mit Schulauftritten angefangen. Dann sagte ich mir eines Tages: «Komm, ich will allen meine Leidenschaft zeigen.» Ich überstand die Castings und durfte dann richtig Gas geben.

Wie fühlte es sich in der DSDS-Maschinerie an? Es war von Anfang an ein harter Weg. Aber so richtig ab ging es erst mit den Liveshows: Da musst du jeden Samstag etwas abliefern und die Leute überzeugen.

Was waren die Höhepunkte? Das grösste war der Sieg – und was danach kam: das erste Album, die erste Tour, ein Auftritt im Hallenstadion. Das war einfach der Wahnsinn, geil.

Und wie wars mit Dieter Bohlen? Die einen lieben ihn, andere hassen ihn. Wir hatten es zum Glück gut zusammen. Trotzdem habe ich mein neues Album nicht mehr mit ihm produziert, weil ich etwas Neues wagen wollte. Aber er hat das Album und findet es cool.

Haben Sie keine Angst, dass auf den schnellen Aufstieg der Fall folgt? Natürlich hat man manchmal Angst, es kann bei jedem Musiker schnell rauf- und runtergehen. Ich bin aber im Moment sehr gut unterwegs und habe einen wunderschönen Job, ich bin ständig unterwegs und auf der Bühne.

Wie unterscheiden sich Schweizer und deutsche Fans? In Deutschland würden jetzt die in den hinteren Reihen stärker drücken, in der Schweiz ist alles ein bisschen gemütlicher.

Und jetzt bleiben Sie noch ein bisschen an der BEA? Nein, obwohl ich früher fast jedes Jahr mit Kollegen an die BEA ging. Ich habe heute einen langen Promotag: Am Morgen war ich in Zürich bei einem Radio, am Abend bin ich wieder in Zürich, live bei «Talk täglich». Aber am Samstag bin ich nochmals an der BEA und gebe Autogramme.

Sind Sie überhaupt noch gelegentlich daheim in Uetendorf? Ja, wenn ich mal ein paar Tage freihabe. Aber ich schlafe öfter in Hotels als daheim.

Berner Zeitung

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