Loubegaffer: Aeschbacher oder Aebersold

Die Loubegaffer schauen hin, hören zu und rapportieren, was unter den Berner Lauben zu reden gibt.

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Es gibt den Militärbart, den Ferienbart und den Hipsterbart – so berichteten die Loubegaffer vor Wochenfrist, als sie darüber rätselten, zu welchem Typ Berns Stapi Alec von Graffenried gehört. Zur Erinnerung: Seit kurzem ist AvG mit Bart unterwegs. Und da er gerade erst in den Ferien war, tippten die Loubegaffer auf einen Ferienbart. Bern fragte sich: Lässt von Graffenried den Bart stehen oder nicht? Die Antwort: Bis dato ist der Stapi immer noch bärtig.

Dies verleitete BZ-Leser Walter Reusser aus Zollikofen zu einem Vers mit dem Titel «Männermode wie vor 100 Jahren»:

Ob Männer unter der Brücke leben. Oder hastig dem Bundeshaus zustreben. Ob Professoren oder Käuze. Alle tragen heute Schnäuze.

Fast jeder Mann in seiner Art. Trägt zurzeit auch einen Bart. Ob rot, ob schwarz, ob grau meliert. Vom Coiffeur auf Hochglanz poliert.

Dällebach Kari hätte seine Freude dran. Mit Kamm, Messer und Schere ginge er ran. Doch heute ist doch alles elektrifiziert. Auch Coiffeure sind modernisiert.

Ohne Schnauz und Bart geht nichts auf dieser Welt. Ob am Schwingfest oder im Partyzelt. Oben kahl, glänzend fein poliert. Doch Schnauz und Bart sind schön frisiert.

Wenn Claudio Righetti ruft, kommen sie alle: Letzte Woche lud der Galerist und Society-Manager in sein Chalet Muri. Der Event stand ganz im Zeichen des vor 18 Jahren verstorbenen italienischen Meisterfotografen Mario Giacomelli. Leonello und sein Sohn Claudio Righetti haben den Fotografen während vieler Jahre aufmerksam begleitet und mit sicherer Hand einige seiner aussagestärksten Werke angekauft.

Im Zentrum des Anlasses von letzter Woche stand ein Gespräch zwischen Gastgeber Claudio Righetti und Katiuscia Biondi, der Enkelin von Giacomelli und Leiterin des Archivs Mario Giacomelli – Rita Giacomelli zum Thema «Von der Fotografie zur Kunst: Neubetrachtung eines Jahrhundertfotografen».

Auf der Gästeliste standen klingende Namen wie Marco Del Panta Ridolfi (Botschafter von Italien in der Schweiz und Liechtenstein), Edward McMullen (Botschafter der USA), Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp, Igor Ustinov (Stiftung Sir Peter Ustinov) und Lorenz Furrer(Furrer Hugi AG) mit Gattin Nicole Loeb (Loeb Warenhaus).

Letzte Woche erreichte die Loubegaffer eine Medienmitteilung des Fördervereins Generationenwohnen-Bern-Solothurn. Der Verein hat das Ziel, bei der ersten Bauetappe auf dem Vierer- und Mittelfeld den ganzen genossenschaftlichen Teil realisieren zu können. Umso wichtiger ist es, dass der Verein einen guten Draht zur Stadt und insbesondere zu SP-Gemeinderat Michael Aebersold hat.

Gäste und Gastgeber: Katiuscia Biondi (Enkelin von Giacomelli, Leiterin des Archivs Mario Giacomelli), Leonello Righetti (Vater von Claudio Righetti) und Claudio Righetti (Gastgeber). Foto: Fabian Gfeller

So weit, so unspektakulär. Schmunzeln mussten die Loubegaffer dann aber, als sie in der Mitteilung von einem Gemeinderat Michael Aeschbacher lasen, der an einem Vereinsanlass die politischen Rahmenbedingungen der städtischen Wohnbaupolitik vorstellte. Michael wer? Wir lösen gerne auf: Besagter Gemeinderat heisst natürlich nicht Aeschbacher, sondern Aebersold.

Und somit wären wir wieder bei Claudio Righetti. Dieser lädt nämlich bereits zu einem weiteren Anlass in sein Chalet Muri. Anfang November findet dort ein Cocktailempfang zu Ehren von SRF-Moderator Kurt Aeschbacher statt. Das Thema des Abends: «Grell bis Pastell: Meine 40 Jahre mit dem Schweizer Fernsehen.» Oder hiess der Mann Aebersold? Die Loubegaffer sind jetzt ein bisschen verwirrt … (Berner Zeitung)

Erstellt: 23.10.2018, 10:29 Uhr

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