Lyss

Kanton zahlt 24 Millionen,die Schule kann gebaut werden

LyssDie Heilpädagogische Schule soll bis 2015 in einen Neubau im Grentschel in Lyss einziehen. Der Kanton hat für das Bauprojekt 24 Millionen Franken gesprochen.

Das Siegerprojekt «Alouette»: Zum Schulanfang 2015 soll der Neubau der Heilpädagogischen Schule im Grentschel bezugsbereit sein.

Das Siegerprojekt «Alouette»: Zum Schulanfang 2015 soll der Neubau der Heilpädagogischen Schule im Grentschel bezugsbereit sein. Bild: zvg

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Darauf haben die Verantwortlichen ein Jahr gewartet: Am Donnerstag teilte der Regierungsrat mit, dass der Kanton den Kredit von 24,2 Millionen Franken für den Neubau der Heilpädagogischen Schule Lyss (HPS) genehmigt hat. Somit können die derzeit drei Schulstandorte in Lyss unter einem Dach zusammengefügt werden. Der Neubau entsteht auf einer 6600 Quadratmeter grossen Parzelle hinter dem Oberstufenzentrum Grentschel.

Die Freude bei der HPS ist gross. «Wir haben lange auf den Entscheid des Kantons gewartet», sagt Martin Bürgi, Vizepräsident des Stiftungsrates. «Nun können wir mit einem Jahr Verzug endlich mit der Umsetzung starten.» Ziel ist, noch in diesem Jahr das Baubewilligungsverfahren durchzubringen und 2014 mit dem Bau zu starten. Im besten Fall ist die neue Schule im August 2015 bezugsbereit.

Gut eingepasst

Vor drei Jahren wurde das Projekt «Alouette» des Zürcher Architekturbüros Met Architektur GmbH zum Sieger gekürt. Es sieht für die HPS einen dreigeschossigen Bau im sogenannten «Minergie-P-Eco-Standard» vor. Die längliche Konstruktion wird von Beton und Holz geprägt sein. «Alouette» überzeugte die Jury durch eine unspektakuläre Linie und die gute Anpassung an die Topographie und die umliegenden Gebäude. An der HPS werden etwa 80 geistig- und mehrfachbehinderte Kinder aus der Umgebung unterrichtet. Kinder und Jugendliche aller Stufen gehen hier ganztags zur Schule. Ziel ist es, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, sich in einer geschützten Umgebung zu entfalten.

Bessere Erreichbarkeit

Heute ist die HPS auf die Standorte Chaumontweg und Oberer Aareweg verteilt. «Der Neubau ermöglicht einen rationellen Schulbetrieb und eine bessere Erreichbarkeit», so Martin Bürgi.

Mit dem Beitrag von 24,2 Millionen übernimmt der Kanton die gesamten Projektkosten inklusive Landkauf und Vorbereitungsarbeiten. Der eigentliche Bau kostet rund 16,5 Millionen Franken. (Berner Zeitung)

Erstellt: 28.06.2013, 06:43 Uhr

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