Im National kann jetzt am Cheminée getafelt werden

Bern

Das Hotel-Restaurant National feiert den abgeschlossenen Umbau heute mit einem Fest für alle. Neu wurde ein Cheminéestübli eingerichtet.

Esther Grünenwald und Octavio Arango im neuen Cheminéestübli. Das ganze Haus kann heute Donnerstag besichtigt werden. In der Lounge und im Konzertsaal gibts Konzerte.

Esther Grünenwald und Octavio Arango im neuen Cheminéestübli. Das ganze Haus kann heute Donnerstag besichtigt werden. In der Lounge und im Konzertsaal gibts Konzerte.

(Bild: Stefan Anderegg)

Sandra Rutschi

Ein neues Cheminéestübli, ein begehbarer Weinkeller, eine Apérolounge, eine neue Rezeption und neue Technik im Theatersaal. Mitte August wurde mit den Umbauarbeiten im Hotel-Restaurant National bei laufendem Betrieb begonnen. Jetzt sind sie abgeschlossen. Das Speisesäli im Parterre wurde mit leichteren Möbeln und einem neuen Holzboden eingerichtet.

Zwar kann hier weiterhin getafelt werden, die Pächter Esther Grünenwald und Octavio Arango möchten aber, dass das Säli künftig den Zweck als Apérolounge erfüllt. Deshalb wurde dort neu auch eine Bar eingerichtet. Ein solcher Treffpunkt habe seit der Schliessung der Markthalle in der Nähe des Hirschengrabens gefehlt, meint Esther Grünenwald.

Neues Stübli, alter Lift

Im National gibts neu ein zusätzliches Speiselokal, das elegant aufgedeckte Cheminéestübli, ein Stockwerk tiefer. Diese Lokalität wurde bisher als Abstellraum genutzt. Das Cheminéestübli ist über eine neu gebaute Treppe (in der Apérolounge) erreichbar und bietet 35 Gästen Platz. Ausgebaut wurde auch der Weinkeller. Gruppen bis zu 30 Personen können dort auf Voranmeldung einen Apéro genehmigen.

Heller und freundlicher gestaltet wurde die Rezeption des Hotels. Der über 100-jährige, historisch wertvolle Personenlift im 1908 gebauten Haus fährt immer noch. Er wurde revidiert. Auch die Technik im Theatersaal wurde auf Vordermann gebracht. In der 80-plätzigen Gaststube wurde nichts verändert, allerdings wurde beim Eingangsbereich ein gläserner Windfang gebaut.

Was die kulinarische Ausrichtung betrifft, fährt das National weiter wie bisher: mit gutbürgerlicher Küche und frischen Produkten. Während der Wildsaison stehen zudem Spezialitäten aus einheimischer Jagd auf der Karte. Im neuen Cheminéestübli möchten die Pächter künftig wieder klassische Gerichte anbieten, die vielerorts von der Speisekarte verschwunden sind; zum Beispiel ein Chateaubriand.

Das Eröffnungsfest im National: Do, 14.11.: Ab 16 bis 21 Uhr freier Rundgang durch das ganze Haus. In der Apérolounge Jazz mit dem Simon-Hager-Trio, im Theatersaal Gipsy Music von Kosh, www.national.ch.

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Berner Zeitung

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