Hansjörg Wyss will Ausbau mit 20 Millionen finanzieren

Bern

Überraschende Wende rund um das Kunstmuseum: Der in Bern aufgewachsene Kunstmäzen Hansjörg Wyss ist ­bereit, für einen Erweiterungsbau 20 Millionen zu ­bezahlen.

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Stefan Schnyder@schnyderlopez

Die Geschichte tönt wie ein Märchen, aber sie ist wahr. Das verkorkste Vorhaben des Kunst­museums, einen Erweiterungsbau zu realisieren, erhält eine neue Dynamik. Der Berner Milliardär Hansjörg Wyss hat sich bei dieser Zeitung gemeldet und macht dem Kulturstandort Bern ein spektakuläres Angebot: «Ich bin bereit, der Stadt 20 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, falls das preisgekrönte Projekt aus dem Jahr 2006 wieder zum ­Leben erweckt wird», sagt der 82-Jährige.Wyss meint damit das Projekt «an_gebaut» des Basler Architekten Cédric Bachelard. Dieses sieht den Bau eines grosszügigen Betonkubus an der Rückseite des Kunstmuseums vor. Es hatte im Jahr 2006 den Projektwettbewerb gewonnen.

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