Gurten: Depotspenden an Heitere Fahne

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Die Heitere Fahne am Fusse des Gurten erhält rege Unterstützung vom Gurtenfestival selbst. Die Soligelder, die aus Spenden von Depots bestehen, fliessen dieses Jahr an das Sozialprojekt am Fusse des Gurten.

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In etwas mehr als einer Woche geht das Gurtenfestival zum 34. Mal über die Bühne. Nicht nur auf dem Berner Hausberg werden Tanzbeine geschwungen und Becher gefüllt - auch am Fusse des Hügels kommen die Besucherinnen und Besucher bereits auf ihre Kosten. Dort findet nämlich das fünfte «Gugus Gurte» statt, wo zahlreiche Bands und Acts für Musik, Plausch und Tanz während des Festivals sorgen sollen.

Inklusiver Freiraumpalast

Wer vor dem Anstehen für das Bähnli Durst verspürt, sich für den anstrengenden Marsch nach oben stärken möchte oder sich auch einfach eine Pause gönnen möchte, für den ist die «Heitere Fahne» in der alten Gurtenbrauerei die perfekte Anlaufstelle.

Ob es nun eine Beiz ist oder doch eher eine Kulturstätte, darüber lässt sich diskutieren. Die Betreiber des Lokals, das Kollektiv Frei_Raum, bezeichnen ihre Stätte als «inklusiver Freiraumpalast».

Ehrenamtliche Arbeit und Idealismus

Das Kollektiv Frei_Raum verfolgt das Ziel, dass verschiedenste Menschen mit all ihren Besonderheiten und Individualitäten frei und ungezwungen Austausch betreiben können. Idealismus und Leidenschaft seien die Grundsteine dazu - dies stellt die Tatsache, dass die Betreiber und Helfer dieser Kulturstätte grösstenteils ehrenamtliche Arbeit leisten, eindeutig unter Beweis.

Nicht nur aus den Konsumeinnahmen von Getränken oder Würsten soll die «Heitere Fahne» dieses Jahr unterstützt werden. Das Gurtenfestival hat bekanntgegeben, dass die Einnahmen aus den sogenannten Soligeldern, die aus den Depotspenden am Festival bestehen, heuer an das Projekt am Fusse des Gurten fliessen.

Letztes Jahr unterstützten die Soligelder die Notschlafstelle in Bern und ihren Betreiberverein Sleeper. Heuer soll also einer weiteren sozial engagierten Organisation unter die Arme gegriffen werden. Damit will die «Heitere Fahne» nicht in erster Linie ihre Existenzsicherung in den Vordergrund stellen.

Goldener Kaktus als Prämie

Die Betreiber der Kulturstätte haben bekanntgegeben, dass sie mit den Einnahmen ein neues Projekt zum Leben erwecken wollen. Der Goldene Kaktus soll ein Preis sein, der anlässlich einer Preisverleihung im Dezember Menschen oder Orten gewidmet ist, die als überdurchschnittliche Bereicherung im Leben fungieren.

Nominationen können dabei auf dieser Website eingesendet werden. Ihrem Namen als sozial engagiertes Projekt machen die Betreiber mit dieser wohltätigen und gutmütigen Aktion ohne Frage alle Ehre.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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