Gelateria di Berna: So sieht die Breitsch-Filiale aus

Bern

Auch das Berner Breitenrain Quartier hat nun seine Gelateria: An der Scheibenstrasse 18 hat das Familienunternehmen Amrein ihre dritte Gelateria di Berna eröffnet.

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Tanja Kammermann

Noch gestern Mittwoch hätte niemand geglaubt, dass die Gelateria im Breitenrain heute eröffnen kann. Sie glich nämlich einer Baustelle. «Aber die Handwerker haben eine Nachtschicht eingelegt und wir konnten wie vorgesehen um 12 Uhr eröffnen», sagte Hans Martin Amrein. «Wir mussten uns überwinden, an diesem Standort unsere Breitenrain-Filiale zu eröffnen. Jetzt sind wir jedoch sehr glücklich mit dem Ergebnis», so Amrein. Hinter dem Familienunternehmen, das nach der Länggasse und dem Marzili nun den Breitenrain erobern will, stehen die drei Brüder David, Michael und Hans Martin Amrein und dessen Lebenspartnerin Susanna Moor.

Drei Monate wurde der ehemalige Drogerieteil der Breitfeld Apotheke umgebaut, bis die Gelateria einziehen konnte: Von der Haustechnik, über Strom- und Wasserleitungen musste alles neu installiert werden.

Françoise als Blickfang

«Wir haben drei Tage lang Glace produziert für die Eröffnung und speziell gibt es heute die Sorte wilde Heidelbeere», so Amrein. Das Innere ist den anderen Filialen sehr ähnlich, sie ist farbig und geschmackvoll eingerichtet. Wer auffällt, ist Françoise, das antike Ruderboot, das an der Decke der neuen Gelateria hängt. «Der Doppelzweier hat vor 55 Jahren einen Europameistertitel gewonnen», weiss Amrein. «Das Bijou lag danach jahrelang im französischen Bieler Ruderclub herum, sogar wegschmeissen wollten sie es.» Die Familie sei Bootsverrückt, der eine Bruder war Bootsbauer und der andere segle. «Françoise ist nach wie vor fahrtüchtig. Irgendwann werden wir mit ihr auf dem Wohlensee herumrudern», so Amrein.

Doch zuerst wird heute Donnerstag ab 17 Uhr mit einem Apéro die Eröffnung der neuen Filiale gefeiert. «Wir wollen den Nachbarn, die Lärm und Staub ertragen haben und den Handwerkern, die Nachtschichten für uns gearbeitet haben etwas zurückgeben», so Amrein. Auch alle anderen Gäste sind herzlich willkommen.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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