«Geile Eier» finden alle geil

Bern

Das Berner Wanderrestaurant «Geile Eier» erfreut sich über ausgebuchte Frühstücksevents. So auch am Sonntag, als es in der Länggasse gastierte.

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Claudia Salzmann@C_L_A

Vor anderthalb Jahren lancierten Bettina, Christian und Stefan Hirsig das Konzept «Geile Eier». Der Name ist Programm: Serviert wird das angelsächsische Gericht «Eggs Benedict», pochierte Eier (Anleitung siehe Box) auf getoastetem Brot, belegt mit Fleisch oder Fisch, garniert mit einer Sauce und etwas Belper Knolle.

Nebst dem Original, das aus Weissbrot, Eier, Fleisch mit Sauce Bernaise und Belperknolle besteht, gibt es jeweils zwei weitere Kombinationen auf der Karte. «Das Original wird am meisten bestellt, da viele erst mal wissen wollen, was Eggs Benedict überhaupt ist», weiss die 35-jährige Bettina Hirsig.

Im Schichtbetrieb

«Geile Eier» ist ein Wanderrestaurant, das mit seinem Konzept vom einen zum anderen Restaurant hüpft. «Einen fixen Standort wollen wir auf keinen Fall», erklärt Bettina Hirsig, die mit ihrem Mann Christian das Gericht vor 10 Jahren auf einer Reise kennengelernt hat.

Am Sonntag tischten sie im HUS auf, das derzeit im Restaurant Apfelgold an der Bonstettenstrasse 2 in der Länggasse gastiert. In drei Schichten wurden jeweils 25 Gäste verköstigt. «Heute wurden 210 Eier verspeist», erklärt der 32-jährige Stefan Hirsig, der Bruder von Christian.

Schritt nach Zürich

«Geile Eier» finden so viele «geil», dass eine Reservation Pflicht ist. «Unser heutiger Event war innert 24 Stunden ausgebucht», erklärt Bettina Hirsig. Auch der letzte Event im Restaurant Du Nord in der Lorraine sei trotz 100 Plätzen innert 48 Stunden voll gewesen.

Mit dem Frühstückskonzept scheinen die Hirsigs einen Nerv getroffen zu haben. Was in Bern startete, wurde letztes Jahr auf Burgdorf und Thun ausgeweitet. Dieses Jahr möchten sie den Schritt nach Zürich schaffen, wohin ist noch unklar. «Dort wird es schwieriger sein, weil es mehr Angebote gibt. Aber es hat auch mehr Leute», so Hirsig.

Leute kommen mehrmals

Und auch in Bern macht neu das Restaurant Lokal im Breitenrain mit. Damit haben sie einmal pro Monat einen Event in einem grossen Lokal. «Hätte jemand mir das am Anfang gesagt, hätte ich es nicht geglaubt», freut sich Bettina Hirsig über den Erfolg. «Wir sind überrascht, woher die Leute kommen», sagt Hirsig. Teilweise hätten sie sogar Fans, die mehrmals kommen. «Das zeigt, dass wir etwas richtig machen», meint Hirsig stolz.

Daten der «Geile Eier»-Tour unter geileeier.ch.

Berner Zeitung

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