Freibad Weyermannshaus muss saniert werden

Das grösste Freibad-Becken der Schweiz im Berner Weyermannshaus muss saniert werden. Vier Varianten stehen zur Diskussion

Das Freibad Weyermannshaus muss saniert werden. Die Kosten liegen, je nach Variante, zwischen 8,5 Millionen und 26 Millionen Franken.

Das Freibad Weyermannshaus muss saniert werden. Die Kosten liegen, je nach Variante, zwischen 8,5 Millionen und 26 Millionen Franken.

(Bild: Christian Pfander)

Das Berner Freibad Weyermannshaus muss saniert werden. Das Bad entspricht nicht mehr den geltenden Gewässerschutzvorschriften und ist zudem undicht. Nun stehen vier Sanierungsvarianten zur Diskussion.

Bei zwei Varianten wird der bestehende «Weiher» als eigentliches Wahrzeichen des Freibades erhalten und abgedichtet. Diese beiden Varianten unterscheiden sich dadurch, dass bei einer das Wasser konventionell, also mit chemischen Zusätzen, aufbereitet wird, bei der anderen biologisch.

In den beiden anderen Varianten würde das grosse Freibadbecken verschwinden und durch mehrere neue Becken ersetzt. In einem Fall würde eines der Becken als Naturteich ausgestaltet, im anderen Fall der über das Grundstück fliessende Stadtbach renaturiert.

Die Kosten der vier Varianten sind sehr unterschiedlich und reichen von rund 8,5 Millionen Franken bis zu 26 Millionen Franken. Für die Berner Stadtregierung ist schon jetzt klar, dass sie die beiden ersten Varianten mit der Erhaltung des «Weihers» favorisiert, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Es sind dies nota bene die kostengünstigeren Varianten. Ausserdem werde so der einmalige Charakter des Freibades beibehalten, schreibt der Gemeinderat weiter. Ein definitiver Variantenentscheid hat die Stadtregierung aber noch nicht gefällt.

In einem nächsten Schritt sind nun zuerst die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem sowie interessierte Dienststellen der Stadt am Zug. Sie können sich zum Projekt äussern. Erst aufgrund dieser Vernehmlassung wird sich der Gemeinderat für eine Variante entscheiden.

Das bestehende rund 16'000 Quadratmeter grosse Freibadbecken ist von der Form her einem See oder Weiher nachempfunden. Das undichte Becken verliert rund einen Drittel des täglich zugeführten frischen Wassers. Dieses versickert im Boden. Zudem bemängelt der Kanton, dass das Becken nicht mehr den aktuellen Gewässerschutzvorschriften genügt.

tag/sda

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