Diese Rhetorik kennen wir in der Schweiz schon lange

In Italien, Deutschland, in den USA: Politiker verlieren sämtliche Hemmungen gegenüber Migranten.

Für die einen sind sie Asyltouristen, für die anderen Hilfsbedürftige: Flüchtlinge auf einem Rettungsboot im Hafen der spanischen Mittelmeerstadt Malaga. Foto: Light Rocket, Getty Images

Für die einen sind sie Asyltouristen, für die anderen Hilfsbedürftige: Flüchtlinge auf einem Rettungsboot im Hafen der spanischen Mittelmeerstadt Malaga. Foto: Light Rocket, Getty Images

Philipp Loser@philipploser
Alan Cassidy@A_Cassidy

In Tagen wie diesen müssen sich auch ausgebuffte Rechtspopulisten mächtig anstrengen, um überhaupt noch so etwas wie Empörung zu generieren. SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat es geschafft. Vor ein paar Tagen veröffentlichte Glarner, es ging eigentlich um heimische Cervelats, eine Klassenliste eines Schulhauses in Dübendorf, deren Schülerinnen und Schüler fast ausschliesslich ausländisch anmutende ­Namen tragen. Schweizer, wachet auf!, kommentierte Glarner. Später entschuldigte er sich dafür und löschte den Facebook-Post wieder. So habe er das natürlich nicht gemeint. Der Shitstorm: ­beträchtlich.

Tages-Anzeiger

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