Ein Berner Schweizergardist blickt zurück

Bern

Am Dienstag wurde Papst Franziskus ins neue Amt eingeführt. Dieses Ereignis lässt den Berner Lambert Jaccard in Erinnerungen schwelgen, als er unter Benedikt in der Schweizergarde diente.

Lambert Jaccard war von 2009 bis 2011 als Schweizergardist im Vatikan.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Lambert Jaccard war von 2009 bis 2011 als Schweizergardist im Vatikan.

(Bild: zvg)

Wenn am Dienstag im Vatikan Papst Franziskus offiziell in sein Amt eingeführt wird,steht auch die Päpstliche Schweizergarde im Rampenlicht. Anlässlich dieses Ereignisses blickt der Berner Lambert Jaccard zurück auf seine Zeit im Vatikan. Er ist 24 Jahre alt, studiert Rechtswissenschaften und hat von 2009 bis 2011 einen Job gemacht, den nur ganz wenige Männer in der Schweiz ausüben können: Als Schweizergardist im Vatikan beschützte er Papst Benedikt XVI.

Im Interview mit Canal3 erzählt er, wie den ehemaligen Papst erlebt hat. «Papst Benedikt war sehr authentisch. Er war ein grossartiger Theologe, das ist, was ihn ausgezeichnet hat», sagt Jaccard. Und der 24-Jährige erzählt auch, dass die Bekanntgabe seines Rücktritts für ihn anfänglich eine Überraschung war. Er sagt im Nachhinein aber auch, dass wer seine Texte aufmerksam studiert hat, immer wieder über Rücktrittsandeutungen Benedikts gestolpert sei.

Hier gehts zum Canal3-Beitrag Teil 1.

Schwur gilt ein Leben lang

Jaccard denkt gerne an seine Zeit im Vatikan zurück und erzählt, dass der 6. Mai 2009 das Highlight seines Dienstes gewesen sei: «Der Tag der Amtseinführung war der schönste Tag. Und zwar weil damals alles was einen Gardisten ausmacht, zusammengeführt wurde.» Man schwöre vor allen Anwesenden, dass man für den Papst alles gibt, selbst wenn man dafür sein Leben lassen müsste. Dieser Schwur gelte ein Leben lang.

Doch Jaccard hat nicht nur schöne Momente erlebt in der Garde. Er sagt, das Schwierige seien vor allem all die Gegensätze, die man als Gardist täglich erlebe. «Einerseits sind wir als abgeklärte Gardisten, die jederzeit professionell bleiben müssen. Andererseits sind auch wir junge Männer und haben die selben Probleme wie all die anderen Jungen auch.»

Hier gehts zum Canal3-Beitrag Teil 2.

toc/Canal3

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt