Die ersten Familien im Asylzentrum sind da

Bern

Am Freitag sind im Asylzentrum Hochfeld die ersten Bewohner eingezogen. Sie reisten aus verschiedenen Ländern wie Afrika, Asien, aus dem Balkan und aus dem Nahen Osten an.

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Am Montag, 9. Januar 2012 werden noch mehr Leute ins Asylzentrum kommen. Wie viele es sein werden, weiss Iris Rivas, Leiterin des kantonalen Migrationdienstes, noch nicht.

«Wahrscheinlich wird sich die Lage noch weiter dramatisch verändern, ich denke da zum Beispiel an Syrien», sagte Iris Rivas weiter. Was mit diesen Leuten passiert, die keinen Platz haben im Asylzentrum Hochfeld, weiss Iris Rivas auch schon. «Wir planen schon lange, wohin die weiteren dem Kanton zugewiesenen Asylsuchenden hingehen könnten.» Der kantonale Migrationsdienst hätte mit verschiedenen Gemeinden gesprochen und auch Lösungen gefunden. «Bei uns schläft niemand auf der Strasse», führt Iris Rivas weiter aus.

Eine Flüchtlingsfamilie aus Mazedonien kam am Freitag, 6. Januar 2012 in Bern an. Sie seien schon ungefähr eineinhalb Monate in der Schweiz, erzählt ein Freund dieser Familie. Zuerst seien sie in ein Asylzentrum nach Vallorbe im Kanton Waadt gebracht worden. Von dort aus wurde die Familie nach Bern gebracht. Die Frau möchte gerne in der Schweiz bleiben und auch eine Arbeit suchen, weiss der Freund. Deshalb würde sie gerne Deutsch lernen.

Vergangenheit sei kompliziert

Ein weiterer Mann aus Burundi, Ostafrika, ist ebenfalls am Freitag nach Bern gekommen. Er ist schon seit dem 8.Dezember 2011 in der Schweiz. Auch er war zuvor in Vallorbe untergebracht. Er ist ein Flüchtling. Über seine Vergangenheit sagt er nur, dass sie kompliziert sei.

Er hat noch keinen definitiven Asylausweis. Es könnte sein, dass er die Schweiz schon bald wieder verlassen muss. «Das macht mir Angst», sagte er gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz. Er ist besorgt, wie es weiter geht und hofft, dass er in der Schweiz bleiben darf und eine Arbeit findet.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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