Die Stille und die Marken

Bern

Die Stille sowie Schweizer Briefmarken sind Themen kommender Ausstellungen im Museum für Kommunikation. Und dann gibts da noch eine Bieridee.

Museumsdirektorin Jacqueline Strauss kann sich über hohe Besucherzahlen freuen (Archivbild/Christian Pfander)

Museumsdirektorin Jacqueline Strauss kann sich über hohe Besucherzahlen freuen (Archivbild/Christian Pfander)

Mitte August 2017 wurde das Museum für Kommunikation nach einem Umbau wieder eröffnet. Bis Ende Jahr verzeichnete es 50 000 Besucherinnen und Besucher. «Das ist das beste Ergebnis in der Geschichte des Hauses», sagte Direktorin Jacqueline Strauss an der gestrigen Medienorientierung.

Ein Rekord ist auch, dass das Museum in den ersten drei Januarwochen 10 000 Eintritte verzeichnen konnte. «In der Besucherbefragung», so Strauss, «verteilen viele Best­noten.»Am 2. März wird die Ausstellung «Extrem: 175 Jahre Schweizer Briefmarken» gezeigt. Sie dauert bis zum 8. Juli 2018. «Die Schweiz ist das zweite Land, das 1843 die Briefmarke eingeführt hat», sagte die Direktorin. Schneller (1840) waren nur die Engländer.

Es werde eine Show der Superlative sein, gezeigt würden auch die teuersten Marken, im Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken. Eine weitere Ausstellung folgt am 9. November (bis 7. Juli 2019). Thema ist die Stille. Sie beleuchte die gesellschaftliche und historische Balance zwischen Lärm, Ruhe und Stille.

Bar und Bier im Museum

Schliesslich hat das Museum noch eine Bieridee: Vom 22. März bis zum 3. Mai ist das Haus jeden Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet. Es will damit Leute ansprechen, die tagsüber keine Gelegenheit für einen Museumsbesuch haben. An einer Bar sollen auch Biere ausgeschenkt werden. Beim Pilotprojekt «Museumsbier» machen noch andere Häuser in Bern mit: das Alpine Museum, die Kunsthalle und das Kunstmuseum, das Naturhistorische Museum sowie das Schützenmuseum.

Die Ausstellung «Gezeichnet 2017», in der 50 Pressekarikaturistinnen und -karikaturisten ihre Werke zeigen, wurde bis zum 11. Februar 2018 verlängert. Ende Jahr dann (14. 12. 2018 bis 3. 2. 2019) wird mit der «Gezeichnet 2018» das Thema wieder aufgenommen.

sru

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