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Die Stille im Dorf setzt ungeahnte Kräfte frei

Strukturwandel

Das Verschwinden von Laden, Post und Schule muss nicht zwingend das Ende des aktiven Dorflebens bedeuten. Lobsigen macht vor, dass es auch anders geht.

<b>Treffpunkt Schulhausplatz Lobsigen:</b> Heidi Aeschbacher (rechts) und ihre Mitstreiterinnen vom Dorfverein Loru haben einen Fahrdienst für ältere Anwohner organisiert.

Treffpunkt Schulhausplatz Lobsigen: Heidi Aeschbacher (rechts) und ihre Mitstreiterinnen vom Dorfverein Loru haben einen Fahrdienst für ältere Anwohner organisiert.

(Bild: Nicole Philipp)

Simone Lippuner

Ammerzwil, 1972: Im überschaubaren Weiler der Gemeinde Grossaffoltern leben rund 500 Menschen. Es gibt im Dorf eine Post, zwei Gasthöfe – das Kreuz und die Buure-Pinte mit Dancing –, eine Bäckerei, eine Käserei, einen Velohändler und einen Schreiner. Die Kinder gehen im Dorfschulhaus zur Schule, der Spielplatz ist belebt, man trifft sich in den Quartierstrassen, feiert gemeinsam den Sommer.

Berner Zeitung

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