Die SP fordert eine Diskussion über die Spurreduktion

Bern

Wegen Bauarbeiten der EWB ist die Lorrainebrücke derzeit nur einspurig befahrbar. Für die SP der Stadt Bern könnte das so bleiben.

Seit Wochen eine Baustelle: Die Lorrainebrücke.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

Seit Wochen eine Baustelle: Die Lorrainebrücke.

(Bild: Keystone)

Seit mehreren Wochen baut EWB auf der Lorrainebrücke in der Stadt Bern. Deshalb ist die Verbindung zwischen Bollwerk und Lorrainequartier in beiden Richtungen vorübergehend nur einspurig befahrbar. Geht es nach der SP der Stadt Bern, könnte das zum Dauerzustand werden.

Vorgesehen ist in Zukunft nur eine teilweise Spurreduktion auf der Lorrainebrücke stadtauswärts. Dafür genehmigte der Stadtrat Ende Januar einen Kredit. Über die Kreuzung Bollwerk/Schützenmattstrasse und einen Teil der Lorrainebrücke soll der motorisierte Individualverkehr jedoch weiterhin zweispurig geführt werden. Nun will die SP nochmals über das Thema diskutieren.

«Auch mit dem einspurigen Verkehrsregime kann das Verkehrsaufkommen offenbar ohne grössere Beeinträchtigung bewältigt werden», heisst es in einer Interpellation, welche die SP am Freitag im Stadtrat einreichte. Aufgrund der neuen Erkenntnis dränge sich eine Anpassung des Projekts auf. Die SP-Stadträte Michael Sutter und Nora Krummen wollen vom Gemeinderat unter anderem wissen, welche Auswirkungen die EWB-Baustelle und die damit ver­bundene einspurige Verkehrsführung auf den öffentlichen Verkehr hätten und ob das Verkehrsaufkommen trotzdem bewältigt werden könne.

ehi

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