Die Migros ist willkommen

Aaberg

Die Bevölkerung stellte sich klar hinter den geplanten Migros-Neubau.

So könnte der Haupteingang der neuen Migros aussehen.

So könnte der Haupteingang der neuen Migros aussehen.

(Bild: PD)

Sheila Matti

Viel zu sagen gab es an der Aarberger Gemeindeversammlung nicht mehr. Nur der ehemalige Gemeinderat Arnold Stalder ergriff während der Diskussionsrunde das Mikrofon und erzählte, dass das Postareal bereits zu seiner Zeit ein Thema gewesen sei.

Eine Lösung wurde aber nie gefunden. «Jetzt jedoch liegt ein Projekt vor, welches das Areal wirklich aufwertet. Das ist vielleicht kein Sechser im Lotto, aber mindestens ein Fünfer.»

Nachdem der Aarberger Gemeinderat an insgesamt vier Infoveranstaltungen über den geplanten Neubau auf dem Postareal beim Bahnhof berichtet hatte – die letzte liegt erst drei Wochen zurück –, schienen alle Fragen geklärt.

Sogar die kritischen Stimmen, die im Vorfeld immer wieder Stimmung gegen den Neubau gemacht hatten, blieben am Donnerstagabend stumm.

Fast einstimmig stellten sich die 277 anwesenden Aarbergerinnen und Aarberger hinter die Zonenplanänderung, welche für den Neubau nötig ist. Gerade mal sechs Personen stimmten dagegen.

Damit sind die Weichen für den Bau des mehrstöckigen Gebäudes gestellt: Im Erdgeschoss findet sich Platz für einen neuen Busbahnhof sowie eine Postfiliale und weitere Dienstleistungen, im oberen Stock entsteht die grosszügige Migros-Filiale, die ebenerdig ans Städtchen angeschlossen wird, und darüber findet sich Platz für Wohnungen.

In den nächsten Wochen soll das Baugesuch für die Überbauung lanciert werden, bereits 2022 möchte die Migros den neuen Supermarkt eröffnen.

Berner Zeitung

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