Die Kunsthalle feiert ihren legendären Direktor

Bern

Im Jubiläumsjahr widmet die Kunsthalle Bern ihrem früheren Direktor eine Ausstellung. «Harald Szeemann: Museum der Obsessionen» verzichtet auf verklärten Personenkult und fokussiert auf die DNA der Ausstellungen des Berner «Überkurators».

Da blickte die Kunstwelt nach Bern: Während seiner Ägide liess Kunsthalle-Direktor Harald Szeemann den Ausstellungsort auf dem Helvetiaplatz 1968 von Christo und Jeanne-Claude verhüllen.

(Bild: Burkhard (Getty Research Institute))

Stefanie Christ@steffiinthesky

Die Skulptur hängt von der Decke wie eine grosse Zimmerpflanze, die Blatt um Blatt in den Raum gewachsen ist. Nur, dass es sich bei den Blättern um Gepäckkleber handelt, wie sie am Flughafen an den Koffergriffen befestigt werden. Jeder Anhänger dieser «Travel Sculpture» steht für eine Reise, die Harald Szeemann seit den Sechzigerjahren bis 2004 unternommen hat. Hunderte. Sie führten ihn nach Osteuropa und in die USA, nach China oder Lateinamerika. Sie zeugen von den unzähligen Atelier- und Ausstellungsbesuchen, die der Berner Kurator während seiner Wirkungszeit unternommen hat.

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