Demo für verfolgte Christen in Bern

Bern

Am Samstag nahmen rund 1200 Personen auf dem Bundesplatz an einer Kundgebung für verfolgte Christen in aller Welt teil. Dazu aufgerufen hatte die Schweizerische Evangelische Allianz.

Die Überreste einer zerstörten Kirche in Syrien.

Die Überreste einer zerstörten Kirche in Syrien.

(Bild: Keystone)

Rund 1200 Personen haben am Samstag auf dem Bundesplatz in Bern gegen die Verfolgung von Christen in aller Welt demonstriert. Sie machten geltend, dass rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt würden.

Zu der Kundgebung hatte die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) aufgerufen, ein evangelikaler Verband aus Gemeinden von Frei- und Landeskirchen. Die Bedrohung von Christen habe in den letzten Jahren stark zugenommen, sagte CVP-Parteichef und Nationalrat Gerhard Pfister (ZG) gemäss SEA an dem Anlass.

Neben Pfister nahmen die Nationalräte Marianne Streiff (EVP/BE), Erich von Siebenthal (SVP/BE) und Laurent Wehrli (FDP/VD) an dem Anlass teil. Zeugen der Verfolgung wandten sich an die Anwesenden.

So etwa erzählte eine iranische Christin, wie sie in ihrer Heimat verhaftet wurde. Ihr Vater und ihr Bruder seien seien ebenfalls inhaftiert worden. Der Vater sei immer noch im Gefängnis. Wären sie zum Islam übergetreten, wären sie freigekommen. Ein Tscheche wurde als christlicher Entwicklungshelfer im Sudan 445 Tage inhaftiert, wie der über Video zugeschaltete Mann erklärte.

flo/sda

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