Worb

Das wohl älteste Ehepaar lebt in Worb

WorbHanni Tschaggelar wurde diese Woche 100 Jahre alt, ihr Ehemann ist 103. Sie sind seit 77 Jahren verheiratet. Noch immer leben die beiden im eigenen Einfamilienhaus in Worb und sind nach wie vor zu Fuss unterwegs.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am Dienstag feierte Hanni Tschaggelar ihren Hundertsten. «Wir waren mit unseren drei Töchtern auf dem Thunersee, ein wunderbarer Tag», sagt sie. Und noch immer ist sie glücklich verheiratet mit Werner Tschaggelar, der im November 104 Jahre alt wird. Möglicherweise sind die beiden das älteste Schweizer Ehepaar. Und: Heute vor einem Monat jährte sich ihr Hochzeitstag zum 77. Mal. «Als wir damals vor dem Pfarrer Ja sagten, war das ein Versprechen fürs ganze Leben», erklärt sie mit fester Stimme.

Sie hätten kaum gestritten, erinnert sie sich. «Ich bin Konflikten aus dem Weg gegangen.» Da haben sich in einer Vorbildehe zwei doch recht verschiedene Menschen gefunden: Werner Tschaggelar nämlich ist mindestens einem Konflikt ganz und gar nicht ausgewichen: Er kämpft seit mehr als drei Jahrzehnten mit den Worber Behörden. Um die Zufahrt zu seinem Haus am Sportweg geht es.

Die Gemeinde hat den direkten Zugang geschlossen. Wenn er noch ein Auto hätte, müsste er einen Umweg nehmen. Tschaggelar fuhr bis kurz vor seinem 100. Geburtstag mit einem Döschwo über Land. Nun verzichtet das Paar auf diese Ausflüge. Lebensfroh sind die zwei geblieben. Und gesund. «Auch im Kopf», versichert Hanni Tschaggelar. (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.08.2011, 07:13 Uhr

Zusammen 203 Jahre alt: Hanni und Werner Tschaggelar. (Bild: Urs Baumann)

Marktplatz

Immobilien

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Drogen konsumieren für Fortgeschrittene

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Explosive Abrüstung: An der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea werden die Bewachungsposten abgebaut. (15. November 2018)
(Bild: Jung Yeon-je/Getty Images) Mehr...