Das Lola Cola vom König

Bern

Der Lorraine-Laden in Bern lanciert ein eigenes Cola. Wir haben mit dem Betriebsleiter Daniel König gesprochen und das Getränk getestet.

Der 44-jährige Daniel König vom Lorraine-Laden hat ein eigenes Cola lanciert.<p class='credit'>(Bild: Claudia Salzmann)</p>

Der 44-jährige Daniel König vom Lorraine-Laden hat ein eigenes Cola lanciert.

(Bild: Claudia Salzmann)

Claudia Salzmann@C_L_A

Ab Donnerstag verkauft der Lorraine-Laden (Lola) sein eigenes Cola. Dem Ladenkonzept entsprechend werden hier keine Produkte des Getränkegiganten Coca Cola verkauft. Man suchte nach Alternativen. «Vivi-Cola, Premium Cola sind gute Versuche, aber schmecken einfach zuwenig nach Cola», erklärt Daniel König, der Betriebsleiter von Lola. Auch kommt das letztere aus Norddeutschland, was ein zu grosser ökologischer Fussabdruck ist.

Vier Bedingungen muss sein Cola erfüllen: Möglichst nahe und in einem kleinen Betrieb abgefüllt, keine Multis involviert und fair gehandelte Inhaltsstoffe. Das Rezept hat König von einem Basler Getränkeentwickler und produziert wird es in Süddeutschland, 150 Kilometer von Bern entfernt. Die ersten 1200 Liter sind abgefüllt und werden ab Donnerstag im Lola zu kaufen sein. Auch in sechs Berner Restaurants und Bars ist es erhältlich.

Fürs Design setzt er ebenfalls auf Bern: Der Grafiker Marc Hohn hat der Etikette einen auffälligen Look verpasst. «So dass es auch in Bars neben all den anderen Produkten heraussticht», erklärt der 44-Jährige.

Glas anstatt PET, gut anstatt günstig

Der Betriebsleiter hält nichts von PET und verkauft sein Cola in Glasflaschen: «Diese kann man bis zu 70 Mal nachfüllen», erklärt er. Die Rezeptur komme dem normalen Cola sehr nahe, auch der Zuckergehalt. «Aber wir kaufen nachhaltigen Zucker aus Costa Rica und bezahlen vier Mal mehr dafür als andere Hersteller.»

Das schlägt sich auch im Verkaufspreis nieder: Pro 3-dl-Flasche bezahlt man 2.40 Franken plus 30 Rappen Depot. «Wir hatten nie den Anspruch, günstig zu sein, sondern gut», sagt König.

Der Test zeigt: Das Lola Cola schmeckt wirklich wie sein Vorbild, mit einer erfrischend-leichten Zitronennote. Kalorien hat es 42 pro 100 Milliliter, noch etwas mehr als das Original.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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