Bolligen bleibt spitze

Bolligen

Die Gemeinde Bolligen hat erneut mit einer hohen Stimmbeteiligung aufgetrumpft – allerdings nicht mit der höchsten.

Gemeindepräsident Rudolf Burger ist stolz: Die Bolligerinnen und Bolliger nehmen sich die Aufforderung auf der Tafel mehr zu Herzen als alle anderen.

Gemeindepräsident Rudolf Burger ist stolz: Die Bolligerinnen und Bolliger nehmen sich die Aufforderung auf der Tafel mehr zu Herzen als alle anderen.

(Bild: Stefan Anderegg)

Von den Berner Gemeinden mit über 1000 Einwohnern hat Bolligen in der Regel die höchste Stimmbeteiligung. Besser schneiden einzig Kleingemeinden wie Rebévelier ab. Der Ort im Berner Jura hat auch an diesem Sonntag den ersten Platz belegt: 22 der insgesamt 34 Stimmberechtigten gingen in Rebévelier an die Urne, was einer Beteiligung von 64,7 Prozent entspricht.

Weitere Spitzenränge belegen Utzenstorf (64,2%), Zielebach (59,8%), Wiler (58,7%) und Bätterkinden (56,8%), die über eine umstrittene Fusion abstimmten. Auch in Tramelan war die Beteiligung mit 61 Prozent ausserordentlich hoch, was an der Abstimmung zum Windpark lag.

Im Gegensatz dazu stand in Bolligen am Sonntag keine kommunale Abstimmung an, die für Emotionen sorgte. Die Stimmbeteiligung betrug hier trotzdem genau 50 Prozent, lag also deutlich über dem kantonalen Schnitt (38,4 Prozent).

In der Rangliste der Topgemeinden belegt Bolligen diesmal aber «nur» Platz 12. Direkt vor Bolligen liegt Bremgarten mit einer Beteiligung von 51,1 Prozent.

Berner Zeitung

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