Bewegung im Zentrum

Köniz

Die geplante Überbauung beim Rappentöri nimmt weiter Form an. Seit gestern liegen die geänderten Nutzungspläne öffentlich auf.

So soll das Areal Rappentöri in Köniz einst aussehen.

So soll das Areal Rappentöri in Köniz einst aussehen.

(Bild: zvg/Gemeinde Köniz)

Lucia Probst

Köniz wird sein Gesicht im Zen­trum nochmals deutlich verändern. Nicht nur, weil das Stimmvolk kürzlich einem Ausbau des Bläuacker-Terrains mit Wohn- und Geschäftsbauten inklusive neuem Platz zugestimmt hat. Auch beim Rappentöri soll neu gebaut werden. Seit gestern liegen die Nutzungspläne für dieses Gebiet öffentlich auf. Am Fuss des Schlosshügels sind ein Wohn- und Gewerbebau und ein lang­gezogener Wohnbau geplant. Zudem soll der Sulgenbach wieder offen fliessen, und der Aussenraum soll aufgewertet werden.

Das Projekt löste bis jetzt vor allem punkto Verkehr Diskussionen aus. Die Gemeinde reagierte unter anderem darauf, indem sie festlegt, dass 60 unterirdische Parkplätze öffentlich sein müssen. Ebenso legt die Gemeinde die Grundlage für Massnahmen bei zu starkem Verkehrsaufkommen. Die Bushaltestelle Stapfenstrasse der Linie 16 lasse sich auf die andere Strassenseite verlegen, sagt Gemeindeplaner Stephan Felber. Das löst einen Teil des Anlieferungsproblems. Die meisten Lieferwagen werden so auf der Strasse wenden können.

Im Mai 2017 soll das Volk über die Zone mit Planungspflicht abstimmen. Die Gemeinde will das Land im Baurecht abgeben. Wer bauen wird, ist noch offen. Baustart könnte ab 2018 sein.

Berner Zeitung

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