Berns Kampf um die digitale Freiheit

Bern

Die Informatikstrategie der Stadt Bern wird immer mehr zum Politikum. Der Stadtrat möchte sich mit der Förderung von Open-Source-Software aus der Abhängigkeit grosser Lieferanten lösen und Kosten sparen.

Er ist einer der beharrlichsten Kritiker der städtischen Informatik-Strategie: EVP-Stadtrat Matthias Stürmer an seinem Arbeitsplatz im Berner Institut für Wirtschaftsinformatik.

(Bild: Andreas Blatter)

Christian Zeier@ch_zeier

Textdokumente verfasst man mit Word, Mails verschickt man mit Outlook und Bilder lassen sich mit Photoshop bearbeiten. So wird es an Stadtberner Schulen gelernt. So war es schon immer: Ein grosser Softwareanbieter liefert ein Programm, die Schüler lernen den Umgang damit, und die Stadt bezahlt dem Anbieter eine Lizenzgebühr. Es ist ein Geschäft voller Abhängigkeiten. Eines, gegen das sich Widerstand regt in der Stadt Bern.

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