Berner Stadtbach fast ohne Wasser

Bern

Ab Dienstag nach Pfingsten bis Ende September wird in der Berner Altstadt kein oder nur sehr wenig Wasser durch den Stadtbachkanal fliessen. Der Grund dafür ist die Neuüberbauung des Warmbächli-Areals.

Für knapp vier Monate wird kaum noch Wasser durch den Berner Stadtbach fliessen.<p class='credit'>(Bild: Urs Baumann)</p>

Für knapp vier Monate wird kaum noch Wasser durch den Berner Stadtbach fliessen.

(Bild: Urs Baumann)

Ab nächster Woche bis September fliesst kaum noch Wasser durch den Stadtbach in der Berner Altstadt. Dies, weil für die geplante Neuüberbauung des Warmbächli-Areals die ehemalige Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) rückgebaut werden muss. Das teilt die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern in einem Communiqué mit.

Provisorische Umleitung

Der Stadtbach verläuft heute quer über das Warmbächli-Areal und ist teilweise sogar in die bestehenden Gebäude der alten Verbrennungsanlage integriert. Für die Abrucharbeiten muss er nun an den Rand des Baufelds verlegt werden.

Damit der Stadtbach möglichst rasch wieder in Betrieb genommen werden könne, werde ab Bahnstrasse entlang des Warmbächliwegs bzw. der Freiburgstrasse ein provisorischer geschlossener Umleitungskanal realisiert, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Im Zuge der Neuüberbauung soll der Stadtbach dann zurückverlegt und in die neue Umgebungsgestaltung integriert werden.

Für diese Verlegung muss der Stadtbach ab Untermattweg abgestellt bzw. in den Wohlensee umgeleitet werden. Durch den Stadtbachkanal in der Berner Kram- und Gerechtigkeitsgasse wird deshalb ab Dienstag nach Pfingsten bis Ende September nur das Restwasser der Altstadtbrunnen fliessen. Diese Zeit nutzt der Kanalnetzbetrieb des Tiefbauamts, um die alljährlich wiederkehrenden Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten in diversen Abschnitten des Stadtbachs auszuführen.

pd/mib

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