Berner Krankenpfleger singt bei Dieter Bohlen

Urtenen-Schönbühl

Jesse-Ritch Kama (19) ist der zweite Berner bei «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS). Der Krankenpfleger hat keine Angst vor Dieter Bohlens harten Sprüchen.

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Immer mehr Schweizer bewerben sich bei deutschen Castingshows. Warum eigentlich, Herr Kama? In der Schweiz gibt es doch auch solche Formate? Jesse-Ritch Kama: Für mich sehe ich in Deutschland grössere Chancen auf eine musikalische Zukunft. Pop und R’n’B, meine Stilrichtungen, sind in der Schweiz einfach weniger gefragt.

Und warum stellen Sie sich ausgerechnet Dieter Bohlen, dem gefürchtetsten aller Juroren? Dieter Bohlen hat eine Riesenkarriere hinter sich. Wenn bezüglich Musik jemand ein Urteil abgeben kann, dann er. Und als Künstler ist man doch auf ein ehrliches Feedback angewiesen, egal, wie hart es ausfällt.

Wie würde Ihr Urteil lauten, wenn Sie Dieter Bohlen für seine Leistung als Mitglied von Modern Talking bewerten müssten? Ich würde ihm sagen, dass seine Musik Geschmackssache sei – und in der heutigen Zeit wohl nicht mehr so gefragt.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen bei DSDS ein? Es ist schwer, vorauszusehen, wie man als Schweizer beim deutschen Publikum ankommen wird. Auf jeden Fall aber wünsche ich mir, unter die letzten zehn Finalisten zu kommen. Am allerliebsten möchte ich natürlich gewinnen.

Und was geschieht, wenns nicht klappt? Dann habe ich meinen wunderschönen Beruf als Fachmann Gesundheit am Berner Lindenhofspital, den ich weiterhin ausüben werde. Schön wäre allerdings, wenn mir die Teilnahme bei DSDS auch ohne Sieg die eine oder andere Tür zur Musikwelt öffnen würde.

«Deutschland sucht den Superstar»: heute Mittwochabend um 20.15 Uhr auf RTL.

Berner Zeitung

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