Bern

Aus dem Leopard wird die Compass-Bar

BernAn der Rathausgasse 66 in Bern eröffnet im April eine neue Bar. Geschäftsführer Patrick Mayer hat für seinen Traum viel aufgegeben und will in der «Compass-Bar» vor allem auf hochwertige Drinks setzen.

Patrick Mayer vor dem Lokal in der Rathausgasse: Hier will er bis spätestens Ende April die «Compass-Bar» eröffnen.

Patrick Mayer vor dem Lokal in der Rathausgasse: Hier will er bis spätestens Ende April die «Compass-Bar» eröffnen. Bild: Jonathan Spirig

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Fast zwei Jahre hat Patrick Mayer in der Stadt Bern nach einer Lokalität gesucht, wo er seinen Traum von der eigenen Bar umsetzen kann. Um sich intensiv auf sein Ziel vorbereiten zu können hat er seinen Job bei Emmi gekündigt, seine Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker abgebrochen und stattdessen als Barchef beim Bierhübeli angeheuert.

Mit einem fertigen Business-Plan bewarb er sich anschliessend für «etwa 20 Lokale» und ist nun in der Rathausgasse fündig geworden. Wo früher die Bar «Leopard 1» mit günstigem Alkohol lockte, will der 29-Jährige zusammen mit einem Barchef und einer Serviceaushilfe bis spätestens Ende April/Anfang Mai die Compass-Bar eröffnen – die nächsten Wochen wird umgebaut.

Drinks aus aller Welt

Alkohol wird auch in der Compass-Bar serviert. Neben einer fixen Getränkekarte plant Mayer eine monatlich wechselnde Karte. «Der Name der Bar wird hier Trumpf: Wir wollen uns was die Auswahl der Drinks angeht in alle Himmelsrichtungen der Erde bewegen», erklärt der Geschäftsführer. «Wir servieren keinen Billigalkohol, sondern hochwertige Drinks.»

Mayer hält die Lage seines Lokals für «perfekt». «Die Bar liegt zwar in der unteren Altstadt, aber gleich beim Zytglogge. Zudem verfügt sie neben 40 Plätzen im Innern, auch über 16 bewilligte Aussenplätze», schwärmt der 29-Jährige. Er könne sich zudem glücklich schätzen, dass das Lokal bereits über eine Überzeitbewilligung verfügt. Die Bar wird unter der Woche von 16 bis 00.30 Uhr und am Freitag und Samstag von 16 bis 3.30 Uhr geöffnet haben.

Am Anfang ohne Schnickschnack

Mayer ist sich bewusst, dass er den Schritt in ein hartes Business wagt und ein finanzielles Risiko eingeht. «Ich bin nicht blauäugig und muss auch nicht reich werden. Primär will ich meinen Traum verwirklichen.» Finanzieren will Mayer das Abenteuer selbst und mit der Hilfe von Familie und Freunden. Um die Kosten tief zu halten, packt er selber mit an. Auch der Barkeeper und Rachel Liechti, die im Service aushilft und für das Marketing zuständig ist, werden bis zur Eröffnung viel Freizeit opfern.

Was das Zielpublikum angeht, hat sich Mayer noch nicht festgelegt. Er rechnet damit, dass er mit seinem Angebot Gäste ab etwa 22 Jahren anlockt – Gäste die keinen Radau machen. «Unser Konzept fusst auf einer repräsentativen Umfrage und vielen Rückmeldungen aus dem Kollegenkreis».

Bis die Bar läuft, will das Team auf spezielle Events und den Ausbau des dazugehörenden Gewölbekellers verzichten. Da der Einbau einer Küche nicht infrage kommt, werden zudem höchstens Snacks serviert. «Falls wir Erfolg haben, werden wir die Plätze im Untergeschoss aber sicher auch nutzen und das Büro auslagern.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.02.2013, 15:46 Uhr

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