Luterbach

Anja Reolon: «Es war eine Kurzschlusshandlung»

LuterbachHeute Abend geht es wieder los: 15 junge Frauen wollen das neue «Supermodel» bei der gleichnamigen TV-Sendung auf 3+ werden. Zu den Kandidatinnen zählt auch die 20-jährige Anja Reolon aus Luterbach.

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Schlank, gross, natürlich und bescheiden. So könnte man die Luterbacherin Anja Reolon mit wenigen Worten beschreiben. «Ich bin eine Frohnatur und habe meinen eigenen Kopf», ergänzt sie und setzt sich trotz starker Bise einfach auf die Treppe der St. Ursen-Kathedrale. Unkompliziert und spontan war ihre Bewerbung für die Teilnahme an der zweiten Staffel von «Supermodel» bei 3+, die von Topmodel Franziska Knuppe moderiert wird. «Es war so etwas wie eine Kurzschlusshandlung im Übermut. Meine Freundin und ich beschlossen 2007 an der Krebs-Chilbi in Kriegstetten, uns zu bewerben», meint sie lachend. Daraus wurde nur für sie Ernst. Bei den folgenden Castings in allen grossen Schweizer Städten sind rund 1000 junge Frauen aufgetreten. «Viele schieden danach aus, die letzten hundert wurden zum Endcasting nach Bern eingeladen, am Schluss blieben neben mir noch 14 Kandidaten, die nun heute Abend auftreten», sagt Anja Reolon stolz.

Sieben Ausscheidungsrunden gilt es zu überstehen. Der Siegerin winkt schliesslich ein Modelvertrag bei der renommierten Zürcher Modelagentur «Option». Zudem wird sie auf der Titelseite der Zeitschrift «SI-Style» erscheinen.

Harter Einstieg

Innert sechs Wochen haben die Kandidatinnen ein straffes Programm zu absolvieren – vollgestopft mit Trainings und Shootings, immer vor den Linsen der TV-Kameras. «Ich kann da sonst nicht viel sagen, viele Erlebnisse werden in den Sendungen eingespielt», erklärt sie. Aussehen, Disziplin, Willensstärke, Körpergefühl, Selbstbewusstsein, Flexitilität und die Wandlungsfähigkeit wurden dabei auf die Probe gestellt.

«Ich bin sehr wandelbar», sagt Anja Reolon, die in Oensingen aufwuchs, wo sie auch den für eine Frau doch eher ungewohnten Beruf einer Autolackiererin erlernte. «Heute arbeite ich sehr kreativ. Ich lackiere von Hand selbst kleinste Hörgeräte und vieles mehr», sagt sie.

Bei «Supermodel» könne sie nicht zuletzt auch dank des Verständnisses ihres Arbeitgebers, der M+M Colordesign AG, Grenchen, teilnehmen. Er gewährte ihr kurzerhand sechs Wochen unbezahlten Urlaub.

Künftiger Weg ungewiss

Welche Erfahrungen machte sie bisher mit ihren Mitkandidatinnen? «Es ist unglaublich, welche grundverschiedenen Charaktere da aufeinander treffen. Mich freut das, denn ich bin sehr kommunikativ», erklärt Anja Reolon. Und freuen tut sie sich auch auf ihren ersten Auftritt am Dienstagabend bei «Supermodel» (TV 3+, 20.15 Uhr).

Doch was, wenn es mit dem Sieg bei Supermodel nicht klappt? «Wenn ich am Dienstag nicht ausscheide, gehts einen Schritt weiter», sagt sie. Und wenn doch? Sie möchte noch etwas von der weiten Welt sehen, neue Sprachen lernen oder einen Stage beim Fernsehen machen. «Ich glaube sowieso, dass ich meinen endgültigen Beruf noch nicht gefunden habe. Ich bin irgendwie immer noch auf der Suche», meint sie lachend. Und modeln? So nebenbei zu modeln sei ja auch noch eine Möglichkeit. «Vielleicht sucht irgendwo irgend ein Unternehmen genau meinen Typ?» sagt sie optimistisch. Man kann nicht anders, als ihr das zu glauben. (Solothurner Tagblatt)

Erstellt: 30.09.2008, 15:20 Uhr

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